Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel TC Weiß-Blau Zweibrücken startet im Freien schon auf Kunstrasenplätzen

Die beiden Kunstrasenplätze waren schnell wieder für den Spielbetrieb im Freien – hier für ein erstes Jugendtraining – hergerich
Die beiden Kunstrasenplätze waren schnell wieder für den Spielbetrieb im Freien – hier für ein erstes Jugendtraining – hergerichtet.

Diese Woche klettern die Temperaturen erstmals wieder länger in den höheren Bereich. Vielerorts wünschen sich die Tennisspieler da, schon draußen aufschlagen zu können. Doch für die roten Sandplätze käme ein Saisonstart noch zu früh. Beim TC Weiß-Blau Zweibrücken können die Mitglieder aber schon der Filzkugel an der frischen Luft hinterherjagen.

Denn der Tennisclub an der Hofenfelsstraße neben dem Westpfalzstadion verfügt neben seinen sechs Sandplätzen auch über zwei grüne Kunstrasenplätze. „Die sind 2017 gebaut worden, und auf denen können wir bis November spielen, wenn es die Witterung zulässt“, sagt der Vorsitzende des TC Weiß-Blau, Joachim Benoit, dazu. Und eben schon im März wieder anfangen. Im Winter 2020/21 wurde sogar, weil die vereinseigene Halle mit zwei Plätzen wegen der Corona-Bestimmungen gesperrt war, bis in den Dezember draußen Jugendtraining veranstaltet – teils mit Pudelmütze auf dem Kopf.

„Bei den Sandplätzen wird es wohl Ende April, bis wir auch die wieder bespielen können“, sagt der 67-jährige Benoit weiter. Denn da sei der Arbeitsaufwand, um den Untergrund herzurichten, eben deutlich höher als beim Kunstrasen. „Wir hatten vor etwa 14 Tagen mit fünf Leuten einen Einsatz für den Kunstrasen, und fertig“, berichtet der Ernstweilerer, wie schnell das dagegen bei den beiden grünen Plätzen gegangen sei. In der Hauptsache seien die Plätze von Laub gesäubert, kleinere Äste abgesaugt und dann abgezogen worden. Auf den Plätzen liege ganz feiner Quarz, „diesbezüglich mussten wir aber in den letzten fünf Jahren noch nichts machen“, erklärt Benoit weiter. Inzwischen trainierten Mitglieder schon wieder auf den zwei „Grüns“, auch Mannschaftstraining und Jugendtraining mit Coach Sarah Blum fände bereits im Freien statt.

Kunstrasenplätze werden gut angenommen

Der Bau der beiden Kunstrasenplätze sei von den Vereinsmitgliedern von Anfang an begrüßt worden, erklärt Benoit, der seit 31. Dezember in Rente ist und zuvor lange Jahre eine gleichnamige Firma für Bau- und Brennstoffe hatte. Selbst Puristen nähmen die Plätze gerne an, „auch wenn sie für ältere Knochen ein bisschen härter und schneller als die Sandplätze sind“.

Benoit, der dem Vorstand des TC Weiß-Blau als Vorsitzender oder Stellvertreter seit rund 20 Jahren angehört, macht sich ohnehin Gedanken über die Beschaffenheit der Tennisplätze der Zukunft. „Die Sandplätze sind von der Pflege her sehr intensiv. Es ist auch eine Kostenfrage: Vor zwei Jahren haben wir in einem heißen Sommer für sechs Plätze etwa 1250 Kubikmeter Wasser gebraucht.“ Aus seiner Sicht gehört daher vielleicht sogar den Kunstrasenplätzen oder reinen Kunststoffplätzen, wie sie der benachbarte TC Kirrberg schon seit Jahren hat, die Zukunft.

Jetzt geht es beim TC Weiß-Blau aber erst mal auf dem Grün los, nach den nächsten Arbeitseinsätzen folgt dann der Start auf der roten Erde.

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