Zweibrücken Tänze, Musik und mehr beim interkulturellen Begegnungsfest

Die Tanzschule Elmiras Orient präsentierte orientalische Tänze auf dem Herzogplatz.
Die Tanzschule Elmiras Orient präsentierte orientalische Tänze auf dem Herzogplatz.

Erstmals seit fünf Jahren wurde in Zweibrücken wieder ein interkulturelles Begegnungsfest gefeiert. Die Organisatoren sind zufrieden mit dem Angebot und dem Ablauf der Veranstaltung auf dem Herzogplatz.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Trio Patrick Lang, Pervin Taze sowie dem städtischen Sozialarbeiter Gregor Grzesiak, die alle dem offenen Arbeitskreis Integration beim Präventionsrat der Stadt angehören. Lang, Vorsitzender des Arbeitskreises, zog eine positive Bilanz. Es habe 19 Stände gegeben, an der Hälfte seien Essen und Trinken angeboten worden. „Die meisten waren am Nachmittag ausverkauft“, sagt Lang. Zudem gab es ein sechsstündiges Bühnenprogramm. „Besonderer Höhepunkt war aus meiner Sicht der Auftritt der Jugendlichen aus der Ukraine. Die Mädchen nannten sich ’Blumen der Ukraine’ und haben toll gesungen. Aber auch der orientalische Tanz von Elmiras Orient und die Band Soulwings waren toll“, so Lang.

Weitere Auflage in zwei Jahren?

Auch Elke Hilgert vom Verein „Zukunft zusammen“ war zufrieden. „Super Wetter, sehr gut besucht, die Besucher freuen sich. Unsere Mitglieder haben deutsche, italienische und arabische Spezialitäten gebacken und gekocht, das kommt gut an. Vor fünf Jahren war das Fest auf dem Schlossplatz und leider sehr verregnet“, sagt sie. „Früher hat das Gertrud Schanné-Raab organisiert, dann war ein Vakuum, dann hat Patrick Lang das mit Team übernommen“, erinnert sich Hilgert, die seit Jahren mit mindestens einem Stand dabei ist.

Türkische Linsensuppe, französische Crêpes, nepalesische Speisen, südamerikanische Spezialitäten, Kaffee aus Eritrea, eine Hüpfburg für Kinder, ein Stand des Roten Kreuzes, Infos vom Weißen Ring, ukrainische Rockmusik auf der Bühne, Tänze aus aller Welt von Elmiras Orient und eine Gitarrengruppe sorgten für Kurzweil. Ein Bastelstand, der Kinderschutzbund und das Polizeipräsidium Westpfalz waren ebenso präsent. Patrick Lang geht davon aus, dass das interkulturelle Begegnungsfest in zwei Jahren wieder stattfindet.

Ein südamerikanischer Stand beim interkulturellen Begegnungsfest auf dem Herzogplatz.
Ein südamerikanischer Stand beim interkulturellen Begegnungsfest auf dem Herzogplatz.
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