Volleyball SVK Blieskastel/Zweibrücken wird für Kraftakt belohnt

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Personell geschwächt, aber motiviert. Das dritte Oberligaspiel des SVK Blieskastel/Zweibrücken ist nichts für schwache Nerven. Eine Auszeit lohnt sich.

Die Volleyballer des SVK Blieskastel/Zweibrücken landeten am dritten Spieltag auswärts ihren zweiten Saisonsieg in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Wie schon im letzten Spiel zu Hause war auch die Partie beim TSV Speyer ein spannender Fünfsatzkrimi (25:20, 22:25, 25:27, 25:11, 13:15) bis zum 3:2-Erfolg der Zweibrücker.

Mit nur sieben Spielern waren die Zweibrücker in der Vorderpfalz personell knapp aufgestellt. Mit Jan Kosel, Volodymyr Bilopukhov, Daniel Hoffmann, Neuzugang Micah Moore und Jan Komnik fehlten dem SVK wichtige Stammspieler. „So mussten wir vor der Partie entscheiden, ob wir mit oder ohne Libero spielen wollen“, berichtet Zweibrückens Spielertrainer Alexander Hoffmann, der sich dann doch für den Libero entschied. Aber alle Spieler mussten durchspielen, hatten keine Ruhephasen.

Vierter Satz zum Vergessen

Im ersten Satz konnte Hoffmanns Truppe gut mithalten, doch ab der Mitte wurde Speyer stärker und siegte mit 25:22. Die Sätze zwei und drei waren laut Spielertrainer Hoffmann eng umkämpft. „Die haben wir auf der Grundlage einer starken Feldabwehr und der Durchschlagskraft über die Mitte, wo Pavlo Kolos und Johannes Töws geglänzt haben, gewonnen“, freute sich Hoffmann.

Doch im vierten Satz „kamen unsere Aufschläge selten ins Ziel, und auch unsere Zuspiele funktionierten nicht mehr gut“, sagte Hoffmann zum 11:25 aus SVK-Sicht. Im fünften Satz bis 15 nahm er dann beim Stand von 11:13 eine Auszeit, um seine Spieler noch mal zu motivieren. Mit Erfolg: Seinem SVK gelangen vier Punkte in Folge, der Tiebreak ging mit 15:13 an den SVK. „Das war heute ein Kraftakt mit einer guten Teamleistung“, resümiert der glückliche Coach.

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