Handball
SV 64 Zweibrücken wartet gelassen auf Hallen-Öffnung
Priorität habe eine möglichst durchgehende Wiederaufnahme des Trainings aller Mannschaften als Grundlage für einen später startenden Spielbetrieb. Für den würde inzwischen ein Hygienekonzept präzisiert, heißt es weiter. SV 64-Trainer Stefan Bullacher hat vernommen, dass sich ein solches Konzept an dem der Zweiten Frauen-Bundesliga orientieren könnte – mit Corona-Tests der Spieler 24 Stunden vor der Begegnung.
„Wir können derzeit nicht trainieren, weil die Hallen noch gesperrt sind. Wir haben aber angesichts des Termins 31. Januar auch keinen Druck. Wir sind darauf vorbereitet, wenn es losgeht“, erklärt Bullacher, zumindest in den kommenden beiden Wochen ohnehin keine Trainingseinheiten abhalten zu wollen. Andere Drittlisten, wie der TuS Dansenberg aus Kaiserslautern, trainieren dagegen schon wieder. Die Zweibrücker Stadtverwaltung sagt auf Anfrage, dass sie die Westpfalzhalle für das Training des Drittligisten öffnen würde, wenn ein nach der 13. Corona-Verordnung des Landes erforderliches Hygienekonzept des betreffenden Sportfachverbandes vorliegt.
„Für unsere Männermannschaft ist das Training derzeit gar nicht so wichtig. Viel wichtiger wäre es für unsere Auswahlspieler“, erläutert Bullacher. Laut Saar-Verbandstrainer Christian „Blacky“ Schwarzer hat der Handball-Verband Saar in Teilen wieder mit dem Auswahltraining in Saarbrücken begonnen. „Mit den Mädchen des Jahrgangs 2006 und jünger und den Jungs des Jahrgangs 2005 und jünger, die im Februar und März zur DHB-Sichtung fahren“, erklärt der Niederwürzbacher. Anders als üblich fände diese Sichtung diesmal für das Saarland und Rheinland-Pfalz dezentral in Saarbrücken statt. Die übrigen Saar-Jahrgänge steigen noch nicht wieder ins Training ein.