Handball-Drittligist SV 64 Zweibrücken (graue Trikots) hat sich am Samstagabend bei der 23:30 (12:15)-Niederlage gegen Bundesliga-Aufsteiger TuS Nettelstedt-Lübbecke in der ersten Runde des DHB-Pokals mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. In der mit 350 Zuschauern coronabedingt schon ausverkauften Westpfalzhalle dominierten die SV-Löwen sogar die erste Viertelstunde, bis zur eigenen 10:6-Führung. Eine Auszeit und ein Torwartwechsel aufseiten der Gäste brachte den hohen Favoriten wieder zurück ins Spiel. Die Rote Karte gegen den halbrechten Rückraumspieler Niklas Bayer in der 29. Minute brachte die Zweibrücker vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte im Angriff etwas aus dem Konzept. Die Nettelstedter setzten sich nun Tor um Tor ab, ein Debakel wurde es aber keineswegs. „Die Jungs haben sich super präsentiert, das war phänomenal“, lobte der SV-Vorsitzende Jürgen Knoch Trainer und Mannschaft nach dem Spiel, „so was kann ja auch 40:15 ausgehen“. Man habe gesehen, dass das SV-Team mit viel Spaß gespielt und Selbstbewusstsein für den Saisonstart in einer Woche getankt habe. Auch das Corona-Hygienekonzept hat laut Knoch gut funktioniert. „Wir sind da immer noch in der Lernphase. Aber soweit ich das sehen konnte, scheint da oben auf der Tribüne alles geklappt zu haben“, sagte Knoch.