CONTWIG Straßenausbau: Pflastersteine sind zu teuer

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Zwei Straßen in Contwig sollen im kommenden Jahr ausgebaut werden: die Bogenstraße und die Storchengasse. Nun ist klar, in welcher Bauweise die Sanierung passieren soll.

2024 soll der Ausbau der Contwiger Bogenstraße und der Storchengasse über die Bühne gehen. Nicolas Mohrbach vom Kaiserslauterer Planungsbüro Werkplan nannte in der Gemeinderatssitzung eine ungefähre Bauzeit von sieben Monaten für beide Straßen. Der Plan ist, dass der Ausbau in zwei Bauabschnitten über die Bühne gehen soll.

Dem Rat stellte Mohrbach zusammen mit seiner Kollegin Branislava Mackovic zwei Ausbauvarianten vor. In der ersten Variante bekäme die Bogenstraße eine Asphaltfahrbahn spendiert, die Gehwege würden gepflastert. Die Fahrbahn der Storchengasse würde nicht aus Asphalt, sondern aus Pflastersteinen hergestellt. Knackpunkt: Diese Variante ist teurer als die zweite, zudem ist die zuletzt ausgebaute Tränkgasse ebenfalls in Asphaltbauweise saniert worden. Mohrbach zur Folge passt eine Asphaltfahrbahn in der Storchengasse daher besser.

Genau das ist in Variante zwei vorgesehen, für die sich der Rat letztlich auch einstimmig entschied. Der Ausbau kostet dabei knapp 780.000 Euro. Zum Vergleich: Variante eins mit Pflaster in der Storchengasse kostet 825.000 Euro. Einen Bordstein gibt es in beiden Varianten nicht, stattdessen sollen Fahrbahn und Trottoir niveaugleich mit einer Rinne verbunden werden. Grund ist, dass die beiden Straßen eng sind und so die Autos auch mal etwas auf den Bürgersteig ausweichen können. Zudem ist geplant, dass die Bogenstraße in einer stärkeren Ausbauweise als die Storchengasse saniert werden soll. Mackovic begründete das mit den ab und an durch die Bogenstraße fahrenden Laster hin zu Kläranlage.

Egal, wie ausgebaut wird, ein Problem gibt es: Laut Mohrbach erstrecken sich mehrere private Flächen auf die Straßen. Entsprechend muss mit den Anliegern vor Beginn des Ausbaus gesprochen werden, was laut Bürgermeisterin Nadine Brinette auf jeden Fall passieren soll. Beim Zeitplan ist Mackovic guter Dinge, allerhöchstens die Werke könnten den angepeilten Ausbauplan noch behindern. In zwei Wochen soll eine Besprechung zwischen Ortsgemeinde und Werken stattfinden.

David Betz (SPD) fragte, wie es mit den Sanierungsplänen für den Waschplatz weitergeht. Brinette beruhigte das Ratsmitglied, sagte, dass mehrere Sanierungen im Ort gleichzeitig laufen können. „Wir haben jetzt ja keinen Straßenausbau mehr laufen. Ich bin da regelrecht in ein Loch gefallen“, kommentierte sie lachend.

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