Zweibrücken Straße zur Grundschule Mittelbach wird gut zwei Monate gesperrt

Die Breitensteinstraße in Mittelbach führt zu Schule, Kindergarten und Sportplatz.
Die Breitensteinstraße in Mittelbach führt zu Schule, Kindergarten und Sportplatz.

Beginnend im August, wird die Breitensteinstraße, die in Mittelbach zur Grundschule führt, zehn Wochen lang ausgebaut. Unter Vollsperrung. Die Kinder haben dann einen langen Fußweg von der Bushaltestelle in der Hauptstraße bis zur Schule.

220 Meter lang ist das auszubauende Stück nach Angaben des planenden Umwelt- und Entsorgungsbetriebs (UBZ) der Stadt. Wenn die Schulkinder im Herbst so weit laufen müssen, könnte dies Gefahren bergen. Wie kann man diese Situation also von vornherein entschärfen? Am Donnerstagabend, 31. März, suchte der Ortsbeirat in seiner Sitzung nach Lösungen.

So schlug Otto Imhof (FWG) vor, das kurze Waldstück zwischen Mertelstraße und Grundschule zu schottern. Dann könnten dort während der Bauphase neben Autos auch Rettungsfahrzeuge zum Schulhaus fahren. „Bis die über Hengstbach fahren, dauert es viel zu lange“, ist sich Imhof sicher.

Bezahlt wird über Wiederkehrende Beiträge

Laut Ortsvorsteher Kurt Dettweiler soll die Breitensteinstraße in ihrer Bauweise nicht sonderlich verändert werden. „Das Nadelöhr wird bleiben, aber wir können ja die Häuser dort nicht abreißen.“ Die Aufträge für den Ausbau sollen am 5. Mai ausgeschrieben werden. Vergeben werden soll der Auftrag am 20. Juli. Die Kosten für den Ausbau – derzeit geht der UBZ von rund 471.000 Euro aus – werden über Wiederkehrende Beiträge bezahlt. Wegen der geradezu explodierenden Herstellungspreise im Baugewerbe komme das im städtischen Ausbauprogramm 2021 bis 2025 vorgesehene Vorhaben ganz erheblich teuerer. Kalkuliert worden war 2020 mit rund 250.000 Euro, jetzt sei von 221.000 Euro mehr auszugehen – fast dem Doppelten. Allein in den vergangenen zwei Monate seien die Preise im Asphaltbau um 35 Prozent gestiegen, sagt Steffen Mannschatz vom UBZ am Dienstag im Bauausschuss. Effekte des Kriegs in der Ukraine seien dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

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