Fechten
Starke Leistungen der Zweibrücker Teilnehmer Knauft und Paul bei deutscher Meisterschaft
Gute Leistungen zeigten am Wochenende die drei Nachwuchsfechter Johann Knauft, Mia-Eve Paul und Emma Rossbach (alle VT Zweibrücken) im Einzel bei den deutschen Meisterschaften unter je 70 Teilnehmern der Altersklasse U13 mit dem Florett. Knauf belegte in Biberach sogar Platz 28.
In der Siebener-Vorrunde verschaffte sich Knauft als Erster der Südwestrangliste und 15. der deutschen Rangliste im Modus „Jeder gegen jeden“ gegen Konkurrenz aus Hamburg-Rothenbaum, Potsdam, Fürth, Immendingen, Moers und Darmstadt eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde. Auch hier schaffte der VTZ-Akteur, der seit 2022 von Volker Petri trainiert wird, gegen Kontrahenten aus Dresden, Dörnigheim, Buchholz, Essen und Erfurt den Aufstieg in die 64er-Direktausscheidung. Der Kampf um den Einzug auf das 32er-Tableau war dann nichts für schwache Nerven. Gegen Jonathan Zöckler (Rotation Berlin) gewann der Oberauerbacher das auf Messers Schneide geführte Duell mit 10:9 und war überglücklich, obwohl er danach gegen den späteren Silbergewinner Ron Böhmer aus Dresden den Kürzeren zog. Am Ende landete er auf dem starken 28. Platz.
Paul lässt viel Kraft, Rossbach mit zu viel Respekt
VTZ-Fechterin Mia-Eve Paul, die Führende der Südwestrangliste und Zwölfte in Deutschland, konnte sich bei ihrer zweiten DM steigern. Paul trainiert seit 2019 ebenfalls unter den Fittichen Petris. Nach guter Vorrunde wehte für die Contwigerin in der Zwischenrunde schon ein anderer Wind im Kampf um die Teilnahme am 64er-K.o.-Tableau. Nach fünf weiteren Auseinandersetzungen wurde sie aber mit dem Aufstieg gelohnt. Der Krafteinsatz Pauls war dabei hoch, so dass sie danach gegen Elsa Lena Nemec (SC Berlin) verlor und Rang 42 belegte.
Rossbachs Vereinskollegin Emma Rossbach zeigte bei ihrer DM-Premiere als Ranglistenzweite noch zu viel Respekt und schied als 62. in der Vorrunde aus.
Am zweiten Tag standen die Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände auf dem Plan. Mia-Eve Paul, Emma Rossbach und Annika Becker (alle VTZ) bildeten mit Josefine Fröhlich von der TSG Kaiserslautern das Südwest-Team. Die vom VTZ-Jugendtrainer Stefan Rossbach betreute „Pfalzmannschaft“ startete mit einem Paukenschlag und besiegte die Fechterinnen aus Sachsen-Anhalt klar mit 45:20. Im zweiten Durchgang war der haushohe Favorit aus Nordrhein-Westfalen mit deutschen Meistern aus Essen, Düsseldorf, Düren und Bonn der Gegner. Chancenlos unterlag das VTZ-Team hier dem späteren deutschen Meister mit 18:45. Nach dem dritten Kampf gegen Bayern (31:45-Niederlage) sprang Platz 15 für die Südwestmädchen heraus.