Zweibrücken Stadtnachrichten: Tod auf A 8: Staatsanwälte warten auf das Gutachten

Zu dem Unfall am 18. März gegen 5.30 Uhr auf der A 8 in Höhe Contwig, wo ein 29-jähriger Zweibrücker ums Leben kam, gibt es noch keine neuen Erkenntnisse, und auch das von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachten zum Unfallhergang liegt noch nicht vor. Das sagte gestern auf Anfrage Oberstaatsanwältin Iris Weingardt. Da es sich um einen schwierigen Fall handele, sei auch nicht einzuschätzen, wann das Gutachten fertiggestellt wird. Wie berichtet, fuhr der 29-Jährige in Richtung Saarland auf der A 8, als er in Höhe der Abfahrt Contwig von der Fahrbahn abkam und an einen Brückenpfeiler prallte. Nach Auskunft der Polizei stieg er daraufhin aus dem Auto, lief auf die Fahrbahn in Richtung Pirmasens und wurde dort von einem Lieferwagen erfasst und tödlich verletzt. Während man sich bei den Zweibrücker Parteien noch mit Namen bedeckt hält, wirft Attila Eren ganz offiziell den Hut in den Ring: Er werde bei der nächsten Oberbürgermeister-Wahl antreten, als parteiloser Kandidat, wie er gestern auf Anfrage bestätigte. Seine Kandidatur hatte er bereits in der RHEINPFALZ-Sommerredaktion im vergangenen Jahr in Aussicht gestellt (wir berichteten). Der Gerüstbaumeister gehört derzeit noch der Zweibrücker Linken an. Nach der Kommunalwahl werde er aber aus der Partei austreten, sagt Eren. Als parteiloser Kandidat braucht Eren 150 Unterstützer-Unterschriften. Die erforderlichen Unterlagen habe er im Rathaus bereits angefordert. Eren hatte bei der Landtagswahl 2016 als Direktkandidat für die Linke mit acht Prozent Stimmenanteil ein beachtenswertes Ergebnis eingefahren. Was den bevorstehenden Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters angeht, müsse er sich noch mit Freunden und Familie beraten. Fest stehe jetzt schon: „Ich trete nicht nur so an, ich will gewinnen.“