Zweibrücken Stadtnachrichten: Partystörer: Verdächtige aus Zweibrücken und Contwig

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Nachdem vier aus dem Raum Zweibrücken stammende 20- bis 27-Jährige vergangenen Samstag eine Party in Eppenbrunn im Landkreis Südwestpfalz aufgemischt haben und dabei eine Schreckschusswaffe abfeuerten, wurde nach Angaben der Polizei gegen die Tatverdächtigen ein Strafverfahren eingeleitet. Auf Nachfrage teilte die Polizei mit, dass es sich bei den Verdächtigen um drei junge Männer aus Zweibrücken und einen aus Contwig handelt. Sie waren in der Nacht zum Samstag gegen 2 Uhr zu der Party gefahren und sollen dort mit einer Schreckschusspistole auf Gäste gezielt, diese bedroht sowie in die Luft geschossen haben (wir berichteten in der RHEINPFALZ am SONNTAG). Als die Polizei eintraf, traf sie zwar die vier jungen Männer an, fand jedoch keine Waffe. „Wir gehen davon aus, dass sie sie weggeworfen haben“, erklärt Martin Sema, Pressesprecher der Polizei Pirmasens, die für den Fall zuständig ist. Nach seinen Angaben wurden allerdings Patronenhülsen gefunden. „Gegen die Tatverdächtigen wurde Anzeige erstattet“, sagt Sema. Die Ermittlungen stünden jedoch noch am Anfang. Die Polizei vernehme noch einige Zeugen, die die Party besucht haben. Die vier jungen Männer – das stehe fest – seien nicht eingeladen gewesen. Sie müssten sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch verantworten, zudem laut Sema möglicherweise wegen Nötigung. Bevor die Tatverdächtigen auf der Party in Eppenbrunn eintrafen und schossen, kam es dort noch zu einem Streit, bei dem ein 17-Jähriger von einer Flasche am Kopf getroffen wurde und ins Krankenhaus musste.

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