Squash RHEINPFALZ Plus Artikel Squash Factory Saar-Pfalz ist weiter gut auf Play-off-Kurs

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Squash-Bundesligist Squash Factory Saar-Pfalz (der frühere SC Güdingen) steuert weiter zielsicher auf die Play-off-Endrunde der besten vier Mannschaften in Bremen (wohl vom 12. bis 14. August ) zu. Die „Squash-Fabrik“ unterlag in der Südstaffel am Samstag zwar beim Heimspiel in Zweibrücken gegen Worms, schlug tags darauf aber den 1. SC Karlsruhe auswärts.

Drei Teilnehmer der Endrunde stehen bereits fest: Im Norden sind es der Paderborner SC und der 1. SC Diepholz, im Süden Black & White RC Worms. „Wir müssen noch ein bisschen was tun, aber das werden wir im nächsten Spiel am 9. April zu Hause gegen Frankfurt erledigen“, ist sich Johannes Wessela, Vorsitzender der Saar-Pfälzer sicher. Am Samstag leistete seine Mannschaft den Wormsern Widerstand auf höchstem Niveau, aber nur Robin Gadola konnte gegen Valentin Rapp einen Sieg in vier Sätzen einfahren. Zum gewünschten Unentschieden und damit einen Punkt reichte es nicht für die Gastgeber.

Am Sonntag ließen die Saar-Pfalz-Squasher dem 1. SC Karlsruhe beim 4:0-Sieg dann hoch motiviert keine Chance. Yuri Farneti an Position eins und Spielertrainer Rudolf Rohrmüller an Position drei machten mit ihren Gegnern Jakub Solnicky und Robin Ebert in je drei Sätzen kurzen Prozess. Der italienische Meister Farneti habe sein tschechisches Pendant laut Wessela mit permanenten Ballwechseln auf die Rückhand entnervt. Und Rohrmüller demontierte Ebert so sehr, dass der seinen Schläger kurz und klein schlug und seine Tasche zum Fußball umfunktionierte.

Dehmer-Saelz lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Enger ging es in den Partien von Robin Gadola und Johannes Dehmer-Saelz zu. „Johannes hat sich von den nicht immer fairen Mätzchen seines Gegners Ben Petzoldt nicht beirren lassen. Spieltaktisch hat er in den letzten Monaten mächtig zugelegt“, sagte Wessela über den 3:2-Erfolg. Mit dem gleichen Ergebnis schlug auch der Schweizer Gadola den Engländer Stuart MacGregor, gegen den er zuvor noch nie hatte gewinnen können. „Robins Stärke ist seine Gelassenheit und Fähigkeit, ein Spiel zu lesen und es auch währenddessen umzustellen“, urteilte Wessela.

Nach neun Spielen belegt die Squash-Factory mit 20 Punkten Platz zwei in der Südstaffel hinter Worms (24 Punkte).

So spielten sie

Squash Factory Saar-Pfalz - Black & White RC Worms 1:3. Spiele: Yuria Farneti - Yannik Omlor 1:3 (4:11, 11:4, 3:11, 9:11); Robin Gadola - Valentin Rapp 3:1 (12:10, 9:11, 11:7, 11:5); Rudolf Rohrmüller - Morris-Devered Elliott 0:3 (9:11, 9:11, 5:11); Johannes Dehmer-Saelz - Jens Schorr 0:3 (4:11, 3:11, 6:11)

1. SC Karlsruhe - Squash Factory Saar-Pfalz 0:4. Spiele: Jakub Solnicky - Yuri Farneti 0:3 (8:11, 11:13, 8:11), Stuart MacGregor - Robin Gadola 2:3 (9:11, 11:7, 13:11, 8:11, 4:11); Robin Ebert - Rudolf Rohrmüller 0:3 (4:11, 4:11, 4:11); Ben Petzoldt - Johannes Dehmer-Saelz 2:3 (11:9, 5:11, 11:9, 10:12, 7:11).

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