Zweibrücken Sport-Magazin: Handball: VTZ-Zweite nicht effektiv im Angriff

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„Die ersten drei Spiele waren so was wie die Eintrittskarte für die Saarlandliga“, sagte Marek Galla, Spielertrainer des noch punktlosen Saarlandliga-Aufsteigers VTZ Saarpfalz 2, nach der erneuten Niederlage am Samstagabend mit 23:28 (12:12) gegen die DJK Nordsaar. „Meine Spieler merken langsam, dass die Saarlandliga gefühlt drei Nummern größer ist als die Verbandsliga. Da wird dir in keinem Spiel was geschenkt“, weiß Galla. Die Klasse sei sehr stark, mit vielen Top-Mannschaften. „Wenn wir da nicht zu hundert Prozent unsere Möglichkeiten abrufen, ist es schwierig.“ Dabei begann das Heimspiel in der Westpfalzhalle gar nicht schlecht. Die VTZ-Zweite hielt, gestützt auf die Tore von Jaroslav Dobrovodsky und Dominik Rauch, bis zum 12:12-Halbzeitstand gut mit. Und war auch bis zu Gallas Treffer zum 18:18 (40.) weiter auf Tuchfühlung. „Aber danach haben wir vorne ein paar Bälle zu schnell weggeworfen und waren im Angriff nicht effektiv genug“, urteilte Galla. Die Gäste setzten sich mit einem 8:1-Lauf binnen zwölf Minuten ab, die Partie war gelaufen. Für die VTZ-Zweite trafen: Rauch (8), Dobrovodsky (8/3), Schumann (2), Braun, Jung, Haury, Kaufmann und Galla (je 1). Nach Silber beim vereinseigenen Heinrich-Petri-Gedächtnisturnier in Zweibrücken gewann Florettfechter Emil Knerr von der VT Zweibrücken am Wochenende beim Pokalturnier „Um die Salierkrone“ in Speyer die Bronzemedaille. Er verteidigte damit seinen zweiten Platz in der südwestdeutschen Rangliste der A-Jugendlichen der U17 (zwölf bis 16 Jahre) hinter dem Führenden Florian Ferizi (Frankenthal). Nach einer durchwachsenen Vorrunde Knerrs wies der Computer für die Setzrunde in der 32er-Direktausscheidung nur Platz 19 für den Linkshänder aus. Im ersten Gefecht fürs Weiterkommen unter die besten 16 stand Knerr Alexander Ralle (Friesenheim) auf der Planche gegenüber. Bei ständigen Führungswechseln wurden die Nerven von VTZ-Trainer Volker Petri mächtig strapaziert. Erst im dritten Durchgang konnte sich Knerr gegen den Dritten der Rangliste mit 15:12 durchsetzen. Motiviert ging er im 16er-K.o. ins Gefecht gegen den an Nummer drei gesetzten Favoriten Felix Märkle aus Stuttgart. Mit wechselnden Aktionen zermürbte Knerr sein Gegenüber und gewann überlegen mit 15:7. In der 8er-Finalausscheidung reichte ein erneuter 15:10-Sieg gegen den Stuttgarter Dominic Curic zum Einzug ins Halbfinale, wo Knerr auf den Ranglistenersten Florian Fritzi traf. Die beiden Linkshänder schenkten sich nichts, Ferizi zog aber nach neun Minuten mit einem 15:9-Sieg ins Finale gegen den Slowenen Marc Leopold ein. Hier unterlag der Frankenthaler mit 12:15. Emil Knerr war am Ende mit dem dritten Platz zufrieden. VTZ-Fechterin Charlotte Buchholtz konnte wegen Fiebers in Speyer im Damenflorett nicht antreten. Zu einem 41:37 (14:19)-Auswärtssieg kamen die Herren des SV 64 Zweibrücken 2 beim TuS Brotdorf in der Seffersbachhallle in Merzig. SV-Trainer Klaus-Peter Weinert war zufrieden mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel; auch weil er nur neun Feldspieler dabei hatte. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Zweibrücker ab der 20. Minute vor allem dank mehrerer Treffer von Till Wöschler und Tobias Alt ab und gingen mit einem 19:14-Vorsprung in die Pause. Die Gäste spielten souverän weiter, erst beim 26:28 (49.) wurde es noch mal eng. „Aber dann hat die Mannschaft noch mal einen Gang hochgeschaltet“, erkannte Weinert. So viele Tore fielen aus seiner Sicht auf beiden Seiten, „weil die Brotdorfer relativ offen gedeckt haben, und wir am Ende auch nicht mehr konsequent verteidigt haben“. Am kommenden Samstag (18 Uhr, Ignaz-Roth-Halle) steht das Zweibrücker Stadtderby in der Saarlandliga auf dem Spielplan. In Merzig trafen für die SV-Zweite: Alt (10), Till Wöschler (9), Pohland (7), Eisel (6), Meiser (5), Giona Dobrani (3) und Abel (1).

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