Homburg Sozialministerium entzieht DRK Homburg weiteren Auftrag

Der DRK-Kreisverband Homburg hat im November 2024 einen Insolvenzantrag angemeldet.
Der DRK-Kreisverband Homburg hat im November 2024 einen Insolvenzantrag angemeldet.

Das Sozialministerium hat dem insolventen DRK-Kreisverband Homburg das Projekt „Integrationshilfe an der Schule am Webersberg“ entzogen. Etwa 30 Menschen, die bei der staatlichen Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung an der Homburger Uniklinik als Integrationshelfer arbeiten, betrifft das. Aber: Es werde bereits nach einem Nachfolger als Träger gesucht, der auch die Mitarbeiter übernehmen soll. „Das Projekt endet nicht, sondern wird mit einem neuen Projektträger fortgesetzt“, sagt Rechtsanwalt Jochen Eisenbeis der RHEINPFALZ. Eisenbeis ist Insolvenzverwalter des DRK-Kreisverbands. Welcher Träger künftig übernehmen wird, stehe noch nicht final fest. Das Sozialministerium führe momentan Gespräche mit möglichen Übernehmern. „Da der neue Träger auch Integrationshelfer braucht, ist sogar ausdrücklich vom Sozialministerium gestern Morgen (Dienstag) begrüßt worden, wenn man die Leute überleiten würde“, sagt der Rechtsanwalt. Der DRK-Kreisverband Homburg hat im November 2024 Insolvenz angemeldet. Offenbar über 64.000 Euro Schulden hat der Kreisverband, der Träger der Nachmittagsbetreuung an vier Homburger Schulen war, bei dem St. Ingberter Caterer Pirrung Monsterlecker GmbH. „Das DRK wird durch einen Insolvenzplan saniert, und nicht liquidiert“, stellt Insolvenzverwalter Jochen Eisenbeis klar. Die Mitarbeiter bleiben laut Eisenbeis beim Verein weiterhin beschäftigt.

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