Zweibrücken So soll das neue Outlet-McDonald’s aussehen
Die Bodenplatte ist fertig, die Außenwände werden gestellt. „Wir sind absolut im Plan“, sagt Harald Josef Getrey, Bauherr und zukünftiger Betreiber des Schnellrestaurants am Outlet. „Wir gehen auch davon aus, dass das so bleibt – sofern jetzt nicht irgendeine Naturkatastrophe passiert.“ Ende Juli, Anfang August soll das neue McDonald’s eröffnen.
Seit Ende April wird gebaut. Sowohl Getrey als auch McDonald’s investieren jeweils einen siebenstelligen Betrag. Die Fast-Food-Kette ist dabei für das Gebäude an sich zuständig, Getrey für Innenausstattung, Küchenmöbel und Co. Der Neunkircher Franchise-Unternehmer betreibt aktuell 21 Filialen der Burgerbraterei – 15 im Saarland und sechs in Rheinland-Pfalz. Eine davon ist das Schnellrestaurant neben der Globus-Tankstelle an der Gottlieb-Daimler-Straße in Zweibrücken. Diese Filiale soll weiterhin geöffnet bleiben. Das heißt, dass es ab Sommer zwei McDonald’s-Restaurants in Zweibrücken geben wird.
Ähnlichkeiten zum Pirmasenser Schnellrestaurant
In Sachen Personal fürs neue Restaurant am Outlet wird laut Getrey weiterhin die Werbetrommel gerührt. „Einige Einstellungen sind schon passiert, wir sind aber noch lange nicht am Ziel“, sagt er. 50 bis 60 Mitarbeiter sollen zukünftig am Outlet arbeiten. „Da haben wir also noch einiges zu tun. Immerhin ist die Personalakquise aktuell mit die schwierigste Aufgabe, die man haben kann.“
Das neue Outlet-McDonald’s soll baulich starke Ähnlichkeiten mit der erst kürzlich eröffneten Filiale in Pirmasens haben, die Getrey ebenfalls betreibt. Es wird mehrere Computer-Terminals geben, an denen Kunden ihre Bestellung direkt aufgeben, bezahlen und daraufhin an der Theke abholen können. Außerdem wird die Kaffeebar von McCafé optisch stärker in die Theke integriert. Worin sich das Outlet-McDonald’s vom Pirmasenser Schnellrestaurant unterscheiden wird: beim Innendesign. „Am Outlet haben wir uns für ein Design entschieden, das es so in unserer Region noch nicht gibt“, kündigt Getrey an. Grundsätzlich könnten Franchisenehmer bei ihren Restaurants aus einigen Vorgaben auswählen: Für die neue Filiale hat sich Getrey für das Innendesign „Ray“ entschieden. Dies ist sehr modern und schlicht gehalten. Tische, Wände und Stühle sind in grauem Beton-Stil gestaltet.
Lade- und Abholstationen, kein Lieferdienst
Im Inneren des Geschäfts sind 100 Sitzplätze vorgesehen. Draußen wird es einen Autoschalter mit doppelter Spur geben. Bestellungen können auch per Smartphone getätigt und später auf dem Parkplatz abgeholt werden. Für E-Autos werden zudem Ladesäulen aufgestellt. Einen Lieferdienst wird es am Outlet nicht geben – „zumindest keinen, den wir selbst betreiben“, sagt Getrey. Möglich sei allerdings, dass mit der Zeit andere Lieferpartner wie Lieferando oder „Uber Eats“ das Ausfahren von Burgern und Pommes übernehmen.