Spiel der Woche RHEINPFALZ Plus Artikel SG Rimschweiler/Ixheim erwartet eine Wundertüte auf ihrem Kunstrasen

Julian Wittenmaier
Julian Wittenmaier

Die aktiven Männer sind schon in den Winterferien der Freiluftsaison, die Bezirksliga-Damen der SG Rimschweiler/Ixheim müssen am Samstag (17 Uhr, Sportplatz Ixheim) noch einmal ran, gegen den FC Queidersbach. „Wir nutzen die Möglichkeit unserer beiden Sportplätze aus und wechseln witterungsbedingt auf den Kunstrasenplatz in Ixheim“, teilt Trainer Julian Wittenmaier im RHEINPFALZ Interview zum Jahresfinale mit.

In der West-Staffel, die von der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern unangefochten angeführt wird, hat sich das SG-Team im Tabellenmittelfeld auf Rang sieben eingefunden. Das Spiel am Samstag ist bereits das Rückrundenspiel gegen den FC Queidersbach, der Tabellenachter ist. Das erste Aufeinandertreffen fand gerade Mal vor Wochenfrist statt. 3:0-Auswärtserfolg hieß es aus Sicht der Zweibrücker Gäste. Der vom Ergebnis ungefährdet aussehende Sieg wurde allerdings erst im zweiten Durchgang, durch zwei Tore von Natascha Stauch (55. und 77. Minute) sowie Meliha Rauf (60.), klargemacht.

Ob ein solch souveränes Endergebnis nach 90 Minuten auch am Samstagabend an der Tafel am Ixheimer Sportplatz angezeigt wird, vermochte Julian Wittenmaier nicht vorherzusagen. „Queidersbach ist eine Wundertüte“, beginnt der SG-Coach aufzuklären. „Sie haben zwar einen breiten Kader, was sie aber nicht davor schützt, dass sie auch mit Ausfällen zu kämpfen haben. Gerade wenn ihre beste Torschützin ausfällt, haben sie Probleme.“ Das sei klar an ihren bisher unterschiedlichen Ergebnissen abzuleiten. Gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte ließ der FCQ auch mal Punkte liegen, dafür fuhr er gegen vor ihm Platzierte Punkte ein. Von daher müsse abgewartet werden, wie sie am Spieltag final auflaufen. „Wenn sie alle an Bord haben, dann erwarte ich einen deutlich besseren Gegner als letzten Samstag.“

„Wir konnten uns sehr gut verkaufen“

Von den letzten drei Aufeinandertreffen hat die SG keines verloren (zwei Siege, ein Unentschieden). Das bisherige Abschneiden seiner Mädels ordnet der 26-jährige Übungsleiter als „sehr gut“ ein. „Wir haben die Punkte geholt, die wir holen mussten“, beginnt Wittenmaier. „In Spielen gegen ebenbürtige oder von der Qualität über uns angesiedelte Mannschaften konnten wir uns auch sehr gut verkaufen. Da wurde teilweise auch mit Unentschieden gepunktet.“ Eine tabellarische Verbesserung nach oben sieht der Mitarbeiter im Sozialamt des Landkreises Südwestpfalz, als erstrebenswert und möglich an. „Ich ordne uns in den Top fünf ein. Wir können, bis auf den FCK, gegen jede Mannschaft mithalten, dazu haben die Spielerinnen die Qualität. Da wir aber teilweise ein bis zwei Partien weniger gemacht haben als die vor uns Platzierten, ist ein Vorrücken auch noch vollkommen drin.“

Die Kaderzusammensetzung beschreibt der SG-Trainer als ausgeglichen. Die erfahreneren Spielerinnen ziehen die jüngeren unerfahrenen gut mit. „Wir sind ein sehr ausgeglichenes und gefestigtes Team.“ Herausheben nach der Vorrunde und zum Jahresabschluss könne er jede Einzelne. Auch die Neuzugänge, wie Torjägerin Natascha Stauch, die bei den 24 Mannschaftstreffern alleine für 15 verantwortlich zeichnet, haben gut eingeschlagen. „Wenn ich jemanden herauspicken muss, dann Viktoria Ringeisen, die vor der Saison aus personellem Engpass auf die Position des Sechsers gerückt ist, was neu für sie war. Sie hat sich hineingefunden und ist sehr wichtig für unser Spiel.“

Egal wie der FCQ an der Römerstraße antritt, die Gastgeberinnen werden an ihrem eingespielten System mit der Dreier-Abwehrkette festhalten. Die habe sich zum verlässlichen Defensivverbund entwickelt. Nach vorne mache er sich ebenfalls wenig Gedanken, denn Torgefahr strahlte sein Team bisher in jedem Spiel aus.

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