Fußball SG Knopp/Wiesbach: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an

Das Sportheim des FC Knopp auf der Sickinger Höhe.
Das Sportheim des FC Knopp auf der Sickinger Höhe.

Ende Mai hatten Polizisten unter anderem das Sportheim des FC Knopp auf der Sickinger Höhe durchsucht. Ein Vorwurf: Der Klub hätte ausländische Spieler unerlaubt eingeschleust. Wie ist der Stand der Dinge heute?

Die strafrechtlichen Ermittlungen in dem Verfahren, in das die SG Knopp/Wiesbach involviert ist, „sind noch nicht abgeschlossen“, teilt Iris Weingardt, Leitende Oberstaatsanwältin am Zweibrücker Landgericht, auf RHEINPFALZ-Nachfrage mit. Ende Mai hatten vermummte Polizisten und Zollbeamte das Sportheim des FC Knopp durchsucht. Es bestand der Verdacht des unerlaubten Einschleusens von Ausländern. Der Spielgemeinschaft wurde zur Last gelegt, dass sie Spieler aus dem Ausland – insbesondere aus Brasilien – angeworben habe, sie deren Einreise nach Deutschland zumindest mit organisiert habe und diesen unerlaubt Einkünfte für die Tätigkeit im Verein gezahlt habe. Von Vereinsseite hatte sich niemand zu den Anschuldigungen äußern wollen. Bei der damaligen Durchsuchung der Polizei in Mannschaftsstärke waren Beweismittel, unter anderem Handys, sichergestellt worden. Die Handydaten wurden von der Staatsanwaltschaft ausgewertet. Auch Privathaushalte seien Ende Mai durchsucht worden.

Der FC Knopp hat seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb in der Bezirksliga zurückgezogen und kickt nun in der Spielgemeinschaft mit dem SV Wiesbach in dieser Saison in der C-Klasse West.

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