Ernstweiler Seit 60 Jahren ein Ehepaar

Ute und Fritz Rapp.
Ute und Fritz Rapp.

60. Hochzeitstag feiern am Donnerstag und am Samstag Ute und Fritz Rapp aus der Bautzenbachstraße in Ernstweiler. Dort engagieren sie sich schon lange in der Kirchenarbeit.

Ursprünglich kommen beide aus Kusel, wo sie sich auch kennen gelernt haben. „Ich war als 14-Jährige mit meinem kleinen Bruder im Kinderwagen unterwegs, als mir mein späterer Mann begegnete und auffiel“, erinnert sich Ute Rapp, geborene Schwarz, wie sie ihren Mann kennenlernte. Sozusagen beim „Scheesen“. Geheiratet haben sie standesamtlich im Kuseler Rathaus, kirchlich am Tag später in der evangelischen Stadtkirche zu Kusel.

„Wir kommen beide aus christlichen Elternhäusern und engagieren uns kirchlich. Wir singen beide seit 50 Jahren im Kirchenchor Ernstweiler, und meine Frau hat 33 Jahre lang den evangelischen Frauenbund geleitet“, sagt Fritz Rapp. Auch einer der drei Söhne des Paares ist Pfarrer und traut seine Eltern am Samstag in der Ernstweilerer Kirche noch einmal. Anschließend feiert das Paar mit seiner großen Familie. Die besteht unter anderem aus drei Söhnen mit Schwiegertöchtern, sieben Enkeln und drei Urenkeln.

Ute und Fritz Rapp sind nicht nur seit 60 Jahren verheiratet, sondern genauso lange treue RHEINPFALZ-Leser. „Wir sind vor 60 Jahren von Kusel nach Zweibrücken gezogen und haben direkt die RHEINPFALZ abonniert. Das ist unsere Morgenlektüre. Wenn die nicht kommt, fehlt was“, meint Fritz Rapp. Er hat als gelernter Raumausstattermeister ab 1959 beim Zweibrücker Raumaustatter Grünnagel in der Lammstraße gearbeitet, ging 1964 zu Sinn, und 25 Jahre später hat er Kunden in der Schaumstoffzentrale in der Karlstraße beraten, bis er 1999 in Ruhestand ging. In der Schaumstoffzentrale hat ihn seine Frau, die als gelernte Textilverkäuferin zuvor Hausfrau und Mutter war, elf Jahre lang zusätzlich unterstützt.

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