Zweibrücken Schwächt oder beflügelt Hornbacher Kerb die SG?

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ZWEIBRÜCKEN. In der A-Klasse hat der SV Palatia Contwig einen durchwachsenen Start hingelegt. Vom Ausflug zum FK Clausen (Sonntag, 15 Uhr) will die Palatia mindestens einen Punkt mitbringen. Eine Etage tiefer hat die SG Hornbach-Rimschweiler Heimrecht gegen den PSV Pirmasens. Anstoß zu dieser Begegnung ist am Sonntag um 16 Uhr. Und in der C-Klasse Pirmasens Mitte schließlich muss der VfL Wallhalben beim SC Weselberg II antreten (Sonntag, 13.15 Uhr).

Der Saisonauftakt verlief für den SV vielversprechend, aber auf den 6:2-Sieg beim TuS Heltersberg folgte eine 2:4-Heimpleite gegen den FC Knopp. Vorm Gastspiel in spricht Spielertrainer Stefan Höh von einem bekanntermaßen schwierigen Gegner. „Keiner fährt gerne nach Clausen, auch wir nicht. Wir haben dort in der Vergangenheit nie richtig gut ausgesehen. Aber jetzt wäre der Zeitpunkt, dort was zu holen“, sagt er. Den FK Clausen habe er am ersten Spieltag bei dessen 1:1 gegen Knopp gesehen. Hervorheben müsse man vor allem Mannschaftskapitän Markus Jost. Aus seiner eigenen Truppe muss Höh auch einen Akteur extra nennen, allerdings aus einem unerfreulichen Grund: „Nikolaus Sefrin wird verletzungsbedingt fehlen.“ Grundsätzlich ist der Palatia-Coach zuversichtlich, dass in Clausen was zu machen ist. Seine Truppe habe genug Klasse, um Paroli zu bieten. Die hat aus den ersten beiden Spielen der B-Klasse die Maximalausbeute an Punkten geholt. Spielleiter Wolfgang Wendel freut sich über die Momentaufnahme dritter Tabellenplatz. Mit dem kommt jetzt der Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit. Wendel spricht von einem richtungsweisenden Spiel. Die Hornbacher Kerwe, die am Wochenende gefeiert wird, solle die Spieler nicht schwächen, sondern zusätzlich motivieren. Die SG werde gegen den „Gradmesser PSV“ an die oberste Leistungsgrenze gehen müssen. „Pirmasens hat im ersten Spiel bei der VB sieben Tore geschossen“, erinnert Wendel warnend. Insbesondere den vierfachen Torschützen Kevin Decker müsse man im Auge behalten. Die SG Hornbach-Rimschweiler werde sich zwecks Motivation ans letztjährige Heimspiel gegen den PSV erinnern: „Das haben wir 2:1 gewonnen.“ Für den war der Rundenauftakt in der Mittegruppe der C-Klasse eine klare Angelegenheit. Bei der SG Thaleischweiler-Fröschen II gab′s einen 6:1-Erfolg. Das offiziell zweite Saisonspiel gegen Herschberg wurde auf den kommenden Mittwoch verlegt, vorher (Sonntag 13.15 Uhr) muss der VfL zu einem Spiel mit Derby-Charakter beim antreten. Spielleiter Dirk Stiwitz schätzt die Weselberger als sehr kampfstarke Mannschaft ein. „Wir haben uns in den letzten Jahren dort immer schwer getan, mussten uns sehr strecken, um zu gewinnen“, sagt er. Dieses „Strecken“ werde wohl auch heuer nötig sein, um beim zweiten Saisonauftritt erfolgreich zu sein. (bun)

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