Die ersten drei Prüfungen des Late-Entry-Springturniers des Clubs Saarpfälzischer Springreiter am Samstag mussten wetterbedingt abgesagt werden. Eigentlich hätten am Vormittag im Zweibrücker Landgestüt die Springpferdeprüfungen Klasse A* , Klasse A** sowie die Springpferdeprüfung Klasse L angestanden. Doch der Schneefall in der Nacht zuvor verhinderte bei fast allen gemeldeten Teilnehmern die pünktliche Anreise, weshalb laut Gerd Geyer, Vorsitzender des ausrichtenden Clubs, die drei Prüfungen gestrichen wurden. Auf die weiteren drei Prüfungen am Samstag und die fünf Springprüfungen am Sonntag hatte der nächtliche Wintereinbruch dann nur noch geringe Auswirkungen. „Es sind ein paar Reiter weniger gekommen als gemeldet, aber das ist nicht dramatisch“, sagte ein gut gelaunter Gerd Geyer am Sonntag am Rande des S-Springens bei dann wieder schönster Aprilsonne. Insgesamt sei das Wochenende gut gelaufen, im Gegensatz zu den ersten beiden Hallenturnieren des Clubs in diesem Jahr. Immerhin 700 Nennungen hatte der Club für das Late-Entry-Turnier. Doch nicht nur die Quantität habe gestimmt, auch die Qualität der Starter und Pferde sei gut gewesen. Im prestigeträchtigen S-Springen am Sonntagmittag startete allerdings kein Reiter aus Zweibrücken und Umgebung. Geografisch am nächsten dran war Reiter Andreas Woll (Foto), der für den Reit- und Fahrverein Neunkirchen-City auf Scoubydou startete und nach Wolfgang Schmidt von der Reitsportgemeinschaft Barbarossa Kaiserslautern auf Chili Pepper den zweiten Platz belegte.