Squash
SC Zweibrücken will erst mal kleinere Brötchen backen
Der Grund für die Notlösung mit der Übergangsrunde ist die Tatsache, dass bei vielen Vereinen das Interesse am Squash deutlich zurückgegangen ist, was mit der Corona-Krise zusammenhängt. Der Zweibrücker Squashclub (SC) wollte im vergangenen Jahr eigentlich erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Regionalliga an den Start gehen, die erste Mannschaft wurde bei diesem Unterfangen aber von der Corona-Pandemie ausgebremst. Die zweite Mannschaft hätte in der Oberliga aufgeschlagen. Nun starten die Zweibrücker in der Verbandsliga.
Idar-Oberstein will nicht
Am ersten Spieltag dieser Klasse hätte sich die Zweibrücker Mannschaft am Samstag in Idar-Oberstein mit den SF Idar-Oberstein 2 und dem SC Stroke Eleven Saarbrücken 2 messen sollen. Doch SC-Spielführer Martin Stahl erhielt am Mittwoch von den Gastgebern die Nachricht, dass sie den Spieltag lieber verlegen würden. Es gebe zwar keine Corona-Fälle, aber es sei ihnen in der derzeitigen Lage zu heikel. Die Zweibrücker, bei denen laut Stahl bis auf einen Spieler alle geimpft sind, und auch der Gegner aus Saarbrücken waren damit einverstanden, den Spieltag zu verlegen.
„Für die neue Saison hatten wir beim Verband ohnehin den Antrag gestellt, wegen der aktuellen Corona-Lage nur noch mit einer Mannschaft in der Verbandsliga zu starten“, berichtet Zweibrückens Spielführer Martin Stahl. „Diesem Antrag wurde stattgegeben.“ Beim Blick in die Meldeliste der Zweibrücker finden sich nämlich mit Neuzugang Jarmo Van de Seijp an Position eins sowie Spitzenmann Steven Bukenberger (Position zwei) zwei Spieler, die in Holland wohnen und arbeiten. Und bei diesen beiden Akteuren ist es angesichts der weiter unsicheren Corona-Situation immer die Frage, ob beide zu einem Spieltag anreisen können oder nicht. „In der Spielzeit darauf, der Saison 2022/23, müssen wir dann aber definitiv in der Regionalliga antreten“, erklärt Stahl.
Spaßfaktor im Vordergrund
Trotz der aktuell angespannten Pandemie-Lage sieht der SC-Spielführer der Spielzeit in diesem Jahr entspannt entgegen. Die Überbrückungssaison soll in erster Linie als Orientierungsrunde dienen, in der die Spieler wieder Spaß am Squash spielen finden sollen, um im nächsten Jahr wieder voll bei der Sache zu sein. Geplant sind vier Spieltermine, danach gehen die ersten vier Mannschaften in der Tabelle von insgesamt neun startenden Teams in eine Play-off-Runde. Die restlichen fünf tragen Platzierungsspiele aus. „Alles in allem wird es eine lockere Runde werden“, sieht Stahl den Spaßfaktor an erster Stelle. „Aber auch wenn es nicht so sehr auf die Platzierung am Ende der Runde ankommt, glaube ich, dass wir mit unserer Mannschaft unter den ersten vier Teams landen können“, ordnet der SC-Spielführer seine Mannschaft ein.
Kader
SC Zweibrücken: 1. Jarmo van de Seijp (Niederlande), 2. Steven Bukenberger (Appeldorn/Niederlande/Karlsruhe), 3. Nils Kempf (Zweibrücken) 4. Martin Stahl (Zweibrücken), 5. Thorsten Kiehm (Zweibrücken), 6. Chris Ullrich (Zweibrücken), 7. Uwe Daum (Donsieders), 8. Jörg Emser (Homburg), 9. Tatjana Bauer (Saarbrücken), 10. Andre Müller (Wiesbach)
Spieltermine
Vier Spieltage (jeweils samstags um 14 Uhr)
11. Dezember (2. Spieltag in St. Wendel): S&F St. Wendel 2, SC Zweibrücken 1, SC Rhein-Neckar 3; 15. Januar 2022 (3. Spieltag in Güdingen): SC Heidenkopf 2, SC Saarlouis 2, SC Zweibrücken 1, 20. März 2022 (4. Spieltag in Zweibrücken): SC Zweibrücken 1, SC Mainz 3, SFI Boasters Germersheim 3.
Neu zu terminieren: (1. Spieltag in Idar-Oberstein, abgesagt für den 20. November): SF Idar-Oberstein 2, SC Stroke Eleven Saarbrücken 2, SC Zweibrücken 1.