Zweibrücken Rund 2,4 Millionen Euro für die Digitalisierung: Land bewilligt Dachantrag zum Digitalpakt Schule
Mit den Fördermitteln – dem Medienzentrum Südwestpfalz zufolge erhält Zweibrücken aus dem Digitalpakt rund 2,4 Millionen Euro – will die Stadt alle 14 Schulen, die unter ihrer Trägerschaft stehen, zunächst mit einer „stabilen und zukunftsfähigen Netzwerkinfrastruktur“ ausstatten, „um so zukünftig in allen Schulen das Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten zu ermöglichen“, teilte die Beigeordnete Christina Rauch am Montag mit. Soll heißen: An den Schulen sollen Lan- und W-Lan so ausgebaut werden, dass in den Klassenräumen, der Aula, aber auch im Schulhof und den Sportstätten Unterricht mit Tablets möglich sein wird. Im nächsten Schritt müssten Schulen mit den entsprechenden Geräten ausgestattet werden, um den Unterricht digitaler zu machen. „Es ist unsere Pflicht, unsere Schüler fit zu machen für die Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt“, so Rauch weiter.
Zusätzliches Geld aus Sofortprogramm
Zusätzlich zum Geld, das die Stadt aus dem Digitalpakt erhält, kommen weitere 233 000 Euro aus einem Sofortprogramm des Bundes. Der Haupt- und Personalausschuss gab der Verwaltung am Montag einstimmig grünes Licht, die Mittel abzurufen. Mit dem Geld sollen für Schulen – aller Voraussicht nach – Tablets gekauft werden, die dann an Schüler verliehen werden, die zu Hause nicht diese technischen Möglichkeiten haben. Oberbürgermeister Marold Wosnitza und die für Schulen zuständige Beigeordnete betonte, dass die knapp 550 Tablets inklusive Software und Zubehör bis Ende des Jahres beschafft sein müssen. Das Sofortprogramm sei eine Reaktion auf die erste Corona-Welle, während der einige Schüler wegen fehlender Endgeräte nur bedingt am Unterricht von zu Hause teilnehmen konnten. „Aus dieser Erfahrung hat man gelernt“, sagte Wosnitza. Sollte es zu keiner zweiten Infektionswelle kommen, könnten die Tablets auch im regulären Präsenzunterricht eingesetzt werden, betonte Rauch.