Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Rimschweiler: Monatelange Vollsperrung vom Tisch

Rimschweiler wird nicht für Monate in zwei Hälften geteilt.
Rimschweiler wird nicht für Monate in zwei Hälften geteilt.

Die angedachte Großbaustelle in der Rimschweiler Dorfmitte, die das Dorf fast ein dreiviertel Jahr lang geteilt hätte, ist vom Tisch. Der Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) hat für den Starkregenschutz eine andere Möglichkeit gefunden.

Der Regenüberlauf muss von den hangaufwärts gelegenen Feldern nach Rimschweiler hinein überarbeitet werden. UBZ und Stadt stellten im vergangenen Jahr zwei Wege vor, wie das funktionieren könnte. Entweder wird ein kleiner Graben oberhalb des Vorortes um die Bauflächen herum in Richtung Hornbach geleitet oder aber die Rimschweiler Ortsdurchfahrt wird aufgerissen, um im Boden ein größeres Regenüberlaufbecken zu errichten. Die zweite Möglichkeit wäre nicht nur teurer gewesen, sie hätte Rimschweiler auch fast ein dreiviertel Jahr in zwei Teile gespalten.

Anfangs sah es aber danach aus, dass eben jene zweite Möglichkeit kommen wird. Doch mehrere Grundstückseigentümer von Flächen oberhalb Rimschweilers wollten ihre Grundstücke nicht für einen solchen Graben verkaufen. Unter anderem stand die Angst der Eigentümer im Raum, dass dort eines Tages Baugebiete entstehen könnten, die dann mehr wert sind als das, was die Stadt für den Graben bezahlen wird.

Der Graben kommt nun aber doch - wenn auch etwas anders als gedacht. Die Führung des Regenablaufes wird anders gestaltet, so sind laut Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann nur noch zwei Grundstückseigentümer betroffen. Und die seien bereit, ihre Grundstücke an die Stadt zu verkaufen.

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