Zweibrücken Riedelberg 2 fegt über die TSG Kaiserslautern 2 hinweg

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RIEDELBERG. Mit 8:1 fegte der TTC Riedelberg 2 in der Zweiten Pfalzliga West der Damen über die TSG Kaiserslautern 3 hinweg. Den ersten Punkt seit Neugründung der dritten Damenmannschaft errangen die BTTF Zweibrücken beim Remis in der Bezirksliga gegen den TTC Riedelberg 3 – und das sogar in Unterzahl. Die Herren des TTC Käshofen siegten im Spitzenspiel der Bezirksklasse West mit 9:2 gegen den TTC Höhfröschen 2.

Nicht zu stoppen sind derzeit die Damen des TTC Riedelberg 2. Die TSG Kaiserslautern 3, immerhin Fünfter mit nur drei Punkten Rückstand, wurde mit 8:1 abgekanzelt. „Wir fanden es auch ein wenig überraschend, dass es so klar ausgegangen ist“, meinte TTC-Mannschaftskapitän Vanessa Veith. Mit den beiden gewonnenen Eingangsdoppeln war der Grundstein bereits gelegt, Julia König-Buchholz hatte mit ihren Gegnern wie so oft keine Probleme. Einzig Nicola Longard gelang gegen Helena Feix ein Sieg für die TSG. Auch Sonja Haller, die für ihre bei den Schüler-Pfalzmeisterschaften aufschlagende Tochter Selina einsprang, siegte in beiden Einzeln souverän. „Wir hatten noch versucht, das Spiel auf Samstag zu verlegen, aber das hat nicht geklappt“, erklärte Selina Haller. Vanessa Veith meisterte die ihr gestellten Aufgaben souverän. Mit 14:4 Siegen hat sie in dieser Saison ohnehin eine überraschend gute Einzelbilanz aufzuweisen. Diesmal fertigte Veith die TSG-Akteurin Nina Forell klar mit 3:0 ab. „Manchmal ist Glück dabei, manchmal kommt es auf die Tagesform an, dann gehen auch mal Bälle, die sonst nicht gehen“, erklärte Veith ihren Positivlauf. Angst vor dem Aufstieg hat Riedelberg 2 trotz Tabellenrang zwei und 17:1 Punkten nicht. Die Erste Pfalzliga war nie ein Ziel. „Wir schauen mal, wie es gegen Rockenhausen ausgeht, dann lassen wir die Rückrunde auf uns zukommen“, sieht Veith dem Spiel gegen den Klassenprimus am Samstag entspannt entgegen. 19-mal in Folge verließen die Damen der BTTF Zweibrücken 3 die Halle seit Neugründung zur Saison 2014/2015 als Verlierer. Gleich neunmal unterlagen die Bickenalbtaler dabei mit 0:8, waren oftmals Kanonenfutter. Verloren die BTTF in der vergangenen Saison einmal knapp gegen den TTC Riedelberg, reichte es diesmal sogar zu einem Remis. Kurioserweise traten die Zweibrücker sogar in Unterzahl an. Nur die Nachwuchsspielerinnen Lelia Wolk, Emma Pirmann und Lilly Lohr stemmten sich den ebenfalls stark ersatzgeschwächten Riedelbergern entgegen. Alle BTTF-Akteure siegten je zweimal im Einzel, zudem gewann das Doppel Wolk/Lohr mit 3:0 gegen Fabienne Ehrensberger/Antonia Frantzen. Bei Riedelberg überzeugte Diana Frantzen mit drei klaren Einzelerfolgen. Vier Partien gingen kampflos an die Riedelberger. Zwar ist die dritte Garde der BTTF weiterhin Letzter der Bezirksliga, dennoch war mit dem ersten Punktgewinn des Nachwuchsteams ein erstes Erfolgserlebnis zu feiern. Wolk, Pirmann und Lohr weisen allesamt eine gute Spielanlage auf, die auf lange Sicht gesehen zumindest für die Pfalzliga ausreichen sollte. Die Herren des TTC Käshofen haben den Sprung auf Platz drei in der Bezirksklasse West durch einen 9:2-Sieg gegen den TTC Höhfröschen geschafft. Fast legten die Käshofer einen furiosen Start-Ziel-Sieg hin. 8:0 führten sie bereits, als Christian Clemens dem Höhfröschener Ewald Sauer in vier Sätzen unterlag. Zuvor ging zwar kaum ein Spiel klar an Käshofen, dennoch benötigte man nur zweimal den Entscheidungssatz. Ralf Kaiser siegte gegen Ralf Schneider ebenso mit 3:2 wie das Doppel Gerd Müller/Karl Höh gegen Marc-Oliver Heyn und Ralf Schneider. Nachdem Kaiser Heyn mit 2:3 unterlag, fuhr Müller mit einem knappen Fünfsatzsieg gegen Schneider den entscheidenden neunten Punkt ein. Wohin die Reise für die Käshofer geht? Mit 16:6 Punkten liegt der TTC auf einem ausgezeichneten dritten Rang. Klassenprimus Höheinöd scheint mit fünf Punkten Vorsprung uneinholbar. Relegationsrang zwei, den derzeit die VT Zweibrücken 2 inne hat, ist drei Punkte entfernt, Höhfröschen 2 und Contwig haben allerdings nur einen Zähler weniger als Käshofen. Das heißt: Der ohne Aufstiegsambitionen gestartete TTC kann seine Saison entspannt zu Ende spielen. |benj

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