Zweibrücken
RHEINPFALZ-Mitarbeiter bei „Freifahrer“-Korso bedrängt
Der RHEINPFALZ-Mitarbeiter, der am Samstag über den „Freifahrer-Korso“ berichtete, wurde von einem der Demonstranten angegangen, bedrängt und verfolgt. Er meldete den Vorfall daraufhin der Polizei, die nahm ihn als „sonstigen Eintrag“ in die Akten auf. Gut eine halbe Stunde vor Start des Korsos hatte sich der Journalist an der Festhalle eingefunden und machte sich Notizen. Einer der Demonstranten stellte ihm daraufhin lautstark und in bedrohlichem Ton die Frage, was er da mache und wer ihn schicke. Er forderte, dass unser Reporter gehen soll. Unser Mitarbeiter erklärte, dass er von der Presse sei, mit ihm aber nicht weiter sprechen wolle. Als er sich zum Gehen umdrehte, folgte ihm der Demonstrant strammen Schrittes und brüllte ihm Parolen wie „Lügenpresse“ und „Stasi-Diktatur“ nach und dass die Presse Sklave von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei. Mehrfachen Aufforderungen, von ihm abzulassen, kam der Demonstrant nicht nach, sondern verfolgte den RHEINPFALZ-Mitarbeiter weiter. Erst als dieser ihm mit der Polizei drohte, zog er ab. Die Polizei hielt die Personalien des Demonstranten fest.