Sportler im Advent Rente, ein Titel und der Schwarzwald – die Wünsche von FKP-U19-Trainer Peter Rubeck
Wie immer kommen die Antworten bei Peter Rubeck wie aus der Pistole geschossen, auch bei der Frage nach Wünschen. „Mein Ziel ist es, spätestens im nächsten Jahr in Rente zu gehen“, sagte der 62-Jährige, der gerade im 35. Jahr bei den SHG-Kliniken in Völklingen arbeitet, seit langer Zeit als kaufmännischer Angestellter in der dortigen Apotheke.
Ach ja, und mit den U19-Junioren des FK Pirmasens, die der frühere Coach der SG Rieschweiler, des SVN Zweibrücken und Eintracht Trier gerade trainiert, möchte er gerne in der Regionalliga Südwest am Ende der Rückrunde ganz vorne landen. „Wir können ja noch Meister werden, das ist auch unser Ziel“, sagt der Gersheimer, der vor seinem Engagement als „Zuarbeiter“ von FKP-Erstmannschaftstrainer Daniel Paulus (früher sein Spieler beim SVN) fünf Jahre lang intensiv Jugendarbeit bei der JSG Saarschleife betrieben hat. In Pirmasens hat er noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit und würde die U19 gerne weiter anleiten.
Intensiv Spiele in England und Spanien gucken
Für seine Zeit als Rentner – das Wort passt so gar nicht zu dem umtriebigen Rubeck – hat er auch schon genaue Vorstellungen. „Ich will noch drei Jahre Trainer sein, dann sind es 35 Jahre insgesamt. Und dabei noch einen Titel gewinnen, dann hätte ich 15 auf meinen Konto“, sagt er. Jeweils drei bis vier Wochen in England und Spanien sich so viele Fußballspiele wie möglich anschauen, steht auch auf seiner To-do-Liste.
Wenn seine Frau Angelika in drei Jahren ebenfalls in Ruhestand geht, möchte er zudem gerne mal ein Jahr ganz im Schwarzwald leben, in Baierbronn oder in Bonndorf vielleicht. Dort, wo er seit vielen Jahren so gerne seinen Urlaub verbringt: „Zum Wandern, wegen des guten Essens und der guten Luft.“
Seine zwei Söhne sind längst erwachsen und aus dem Haus, dennoch gibt es im Januar Nachwuchs: Peter Rubeck wird erstmals Opa. Wird’s ein Fußballmädchen oder ein Fußballjunge? „Ein Mädchen, und das ist gut so. Denn als Mädchen kommt man viel schneller in die Nationalmannschaft“, sagt Rubeck lachend.