Zweibrücken Rasende Oldtimer auf dem Flugplatzgelände

Formelfahrzeuge auf dem Rundkurs, hier Thorsten Stölting aus Detmold in seinem Nissan Tame
Formelfahrzeuge auf dem Rundkurs, hier Thorsten Stölting aus Detmold in seinem Nissan Tame

„Es trommeln die Motoren, es dröhnt in meinen Ohren“, sang Herbert Grönemeyer schon 1984. Und genau so ging es Fahrern und Zuschauern beim Historischen Flugplatzrennen am Wochenende auf dem Triwo-Gelände.

Was für die einen Musik in den Ohren ist, ist für andere purer Lärm. Erstere zog es allerdings umso mehr am Samstag und Sonntag aufs Zweibrücker Flugplatzgelände, wohin Organisator Wolfgang Heinz von Event Marketing aus dem saarländischen Losheim eingeladen hatte.

Gekommen waren um die 150 Fahrer historischer Fahrzeuge, ob Markenclubwagen der GP-Klasse, Motorrad-Oldtimer verschiedener Jahrgänge und Bauformen mit und ohne Seitenwagen, GLP-Rennfahrzeuge und Formel-Rennwagen vergangener Zeiten. Auf der Flugplatz-Runway gaben alle Teilnehmer ordentlich Gas und zeigten den Zuschauern hinter der Bande mal schnell, mal in Gleichmäßigkeitsprüfungen ihr rennfahrerisches Talent.

Dabei waren seltene Rennwagen und Motorräder zu bestaunen, doch nicht nur auf der Strecke, auch im offenen Fahrerlager konnten Rennsportfans fachsimpeln, sich Rennmaschinen anschauen und immer noch etwas dazulernen. Die Fahrer kamen aus ganz Deutschland, aber auch den umliegenden Ländern wie Frankreich oder der Schweiz.

Sogar ein Zweibrücker war am Start, nämlich Wolfgang Göritz, der in der Klasse Formelfahrzeuge gleich im ersten Rennen am Samstagmorgen in seinem VW Formel ADAC Master von 2007 startete. In der Gleichmäßigkeitsprüfung der Markenclub-Fahrzeuge traten Simcas von 1967 und BMW aus den 90er Jahren gegen Ford Escort, Renault R5, Polo, Fiat Cinquecento und einen Porsche 914 von 1975 an. Die Zuschauerzahlen kamen zumindest am Samstagnachmittag nicht an die aus den beiden Vorjahren heran.

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