Zweibrücken Radsport: Alle gestürzten Trofeo-Fahrer wieder wohlauf
„Die gestürzten Fahrer sind alle wieder raus aus dem Krankenhaus und wohlauf“, sagte am Montag auf Nachfrage der RHEINPFALZ der Kommissär der LVM Saarland Trofeo, Albert Müller aus Contwig. Die viertägige Junioren-Radrundfahrt war am Sonntag mit der Schlussetappe in Bliesdahlheim und dem Gesamtsieg des Norwegers Søren Waerenskjold zu Ende gegangen. Beim Zieleinlauf waren noch mal zwei Japaner, ein Amerikaner und ein Italiener zu Fall gekommen. Der Italiener wurde sogar mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Aber auch er und der am Freitag schwer gestürzte Niederländer Bas van Belle seien wohl schon wieder in Richtung Heimat unterwegs. Mit Knochenbrüchen, einem Schlüsselbeinbruch und einigen Gesichtsverletzungen seien die Stürze einigermaßen glimpflich abgegangen, so Müller. Insgesamt, gab er zu, habe es bei dieser Trofeo schon sehr viele Stürze gegeben. „Ein normales Rennen war es in dieser Hinsicht nicht“, fand er. Der Rennleiter führt das erhöhte Sturzaufkommen darauf zurück, dass – wie mehrfach bei dieser Trofeo – große Felder zeitgleich am Ziel ankamen. „Da ist dann die Hektik und Nervosität unter den jungen Fahrern hoch, noch weiter nach vorne zu fahren, obwohl ja alle mit der gleichen Zeit gewertet werden“, meinte Müller. Es gebe zudem Nationalteams, die ein Renngeschehen auf diesem Niveau noch nicht so gewohnt seien.