Zweibrücken Rückrunde der Vorsaison aus den Köpfen streichen
«CONTWIG.» Optimistisch startet Trainer Udo Entenmann mit den Fußballerinnen des SC Stambach in das neue Spieljahr. Nach einer verkorksten Rückrunde der Saison 2016/17 ist viel Luft nach oben. Angepeilt ist in der neuen, am Wochenende beginnenden Saison ein Platz unter den ersten Zwei der Bezirksliga.
In der Hinrunde der Vorsaison heimste das Entenmann-Team noch 16 Punkte ein, in der Rückserie ging der Sportclub sprichwörtlich baden. Lausige vier Zähler wurden eingefahren, was am Ende nur zu Rang sechs im Abschlussklassement reichte. Ein Remis gegen RW Höhmühlbach und ein 2:0-Sieg gegen den TuS Erfweiler waren die einzigen Erfolgserlebnisse des bisherigen Jahres. „Ab der Rückrunde gab es einen Bruch“, stellt Entenmann fest. Mit Torfrau Ramona Danner und Milena Stretz verließen zwei Spielerinnen den Verein zur Winterpause in Richtung Ruppertsweiler. Danner wurde durch Marie Steis ersetzt, die vorher für den FC Bierbach das Tor hütete. „Sie ist eine starke Torfrau, sehr trainingsfleißig“, lobt Entenmann die neue Nummer eins. Anknüpfen will der SC-Trainer wieder an die Erfolge der Hinrunde. „Wir haben jede Menge Luft nach oben“, sieht der Coach auch das Positive an der vermasselten zweiten Saisonhälfte. Allem voran wolle er der Mannschaft wieder Spaß am Fußballspielen vermitteln. Als Konkurrenten im Kampf um die vorderen Ränge sieht Entenmann den neu gegründeten 1. FFC Kaiserslautern, den Tabellenzweiten des Vorjahres, FC Ruppertsweiler, und den FC Queidersbach. Gerade die Begegnungen gegen Neuner-Mannschaften sollen besser werden. „Da haben wir in der vorherigen Runde keine Einstellung gefunden zu diesen Spielen“, ergänzt der Trainer, der den Zusammenhalt in seinem Team ausdrücklich lobt. Nicht ganz zufrieden war Entenmann mit der Anzahl der Mannschaften in der Bezirksliga. „Zwölf Teams wären besser, um in einen Spielryhthmus zu kommen“, findet er und wünscht sich auch einen früheren Rundenbeginn. Denn die achtwöchige Vorbereitung sei schlichtweg zu lang. „Das muss man schauen, dass die Spielerinnen nicht wieder ihre Form verlieren“, witzelt der Trainer. Los ging es für den SC Stambach Ende August im Südwestpokal mit dem Spiel gegen den Landesliga-Dritten des Vorjahres, TuS Landstuhl/Mittelbrunn. Entenmann wusste schon vorher : „Es wird sehr schwer, die zweite Runde zu erreichen“. Das 1:2 bestätigte ihn. In der Vorbereitung unterlagen die Stambacher gegen den Bezirksliga-Meister SG Rimschweiler/Hornbach mit 0:5, gegen die SG Harsberg/Schauerberg gab es eine 3:5-Niederlage. Am Samstag, 18 Uhr, fällt der Startschuss zur neuen Saison mit dem Punktspiel zu Hause gegen den TuS Erfweiler. Die Klasse, das Team Spielklasse: Bezirksliga Westpfalz Süd Vorjahresplatzierung: Platz sechs, 20 Punkte, 30:38 Tore, sechs Siege, zwei Unentschieden, acht Niederlagen Trainer: Udo Entenmann, 64 Jahre Veränderungen Zugänge: Marie Steis (FC Bierbach), Sabrina Wolf, Katrin Kulosa (beide SV Naßweiler) Abgänge: Ramona Danner, Milena Stretz (beide FC Ruppertsweiler) Kader Tor: Marie Steis, Sabrina Wolf Abwehr: Anna Weber, Vanessa Semar, Sarah Veith, Anna-Lena Brengel, Meike Grunder, Alisa Carle, Kathrin Kulosa Mittelfeld: Lisa Renkawitz, Karolin Baque, Laura Weber, Sarah Kofer, Sabrina Wolf, Carolin Ehl, Caroline Brengel, Anna Becker, Laura Hauswald Angriff: Luca Huber, Yvonne Götzinger, Diane Kofer, Anna-Lena Neuner Der Verein Vorsitzender: Emil Stöckle - Spielleiter: Udo Entenmann - Mitglieder: 160.