Zweibrücken
Pasteurstraße wird ausgebaut „bis Cindy und Bert“
Die Pasteurstraße – eine Verbindung zur Steinhauser Straße, die hoch zum Zweibrücker Flugplatz führt – wird ab Juni ausgebaut. Neun Monate Bauzeit sind eingeplant. Die Pasteurstraße nutzen auch die Stadtbusse der Linie 224. „Deshalb sieht sie auch so schlecht aus“, erklärte Steffen Mannschatz vom Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) in der Dezember-Sitzung des Bauausschusses. Wegen der Busse soll die Straße auch eine höhere Asphaltdecke als üblich bekommen und sechs Meter breit werden, was allerdings etwas schmaler ist als bisher. Dafür werden die Gehwege etwas breiter. Ausgebaut wird von der Einmündung zur Steinhauser Straße „bis Cindy und Bert“, wie Steffen Mannschatz mit einem Schmunzeln erklärte. Denn in der Kurve am Übergang von Pasteur- zur Röntgenstraße wohnte früher das in den 70er Jahren sehr bekannte Schlagerduo. Mannschatz rechnet mit Baukosten von einer Million Euro. Wie teuer es tatsächlich wird, wird die Ausschreibung zeigen, die er gerne noch im Januar auf den Weg bringen würde.
Dass die gut 200 Meter lange Straße eine Million Euro kosten soll, kritisierte Thomas Eckerlein (CDU): Für ein solch kurzes Stück sei das „wahnsinnig viel Geld“. Er frage sich, wie Zweibrücken so all seine Straßen sanieren möchte. Oberbürgermeister Marold Wosnitza sagte voraus, dass das nie gelingen werde, weil nach und nach immer andere Straßen schlechter würden. Er erinnerte auch daran, dass die Zweibrücker den Ausbau der Straßen mitbezahlen: „Wenn wir die wiederkehrenden Beiträge nicht erhöhen – und das werden wir nicht –, werden wir nie fertig.“ Sowohl der OB als auch Steffen Mannschatz waren sich einig, dass man bei manchen Straßen auf einen umfangreichen Ausbau verzichten könne, indem man den Asphalt abfräst und darauf höher asphaltiert. Das ist billiger, als den Untergrund zu erneuern. Es sei aber nicht bei allen Straßen möglich, etwa weil man die angrenzenden Häuser berücksichtigen müsse.