Zweibrücken Palatia-Erfolgswelle soll weiter rollen

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«ZWEIBRÜCKEN.» Die A-Klassen-Begegnung zwischen der SG Waldfischbach und dem SV Palatia Contwig am Samstag, 18 Uhr, ist ein klassisches Spitzenspiel: Contwig fährt als Spitzenreiter zum direkten Verfolger. In der B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West hat der Vorletzte SV Hornbach eine denkbar schwere Aufgabe vor der Brust, er tritt am Sonntag um 13 Uhr beim Tabellenführer TSC Zweibrücken II an.

Der SV Palatia Contwig überrascht derzeit sich, seine Anhänger und die Konkurrenz gleichermaßen. In den bisherigen sieben Spielen hat die Truppe von Spielertrainer Stefan Kehl als Kollektiv funktioniert und die Optimalausbeute von 21 Punkten eingefahren. Der Spitzenreiter hat ein Torverhältnis von 33:10 zu Buche stehen, der Vorsprung auf Verfolger SG Waldfischbach beträgt fünf Zähler. „Wir hatten schon eine gute Vorbereitung, in der jeder mitgezogen hat. Ich habe 16, 17, 18 Spieler von ausgewogener Qualität“, erklärt Kehl den erfolgreichen Saisonverlauf. Selbst A-Jugend-Spieler könne er notfalls einsetzen, ohne dass der Spielfluss abreiße. Die SG Waldfischbach hielt in der vergangenen Runde 14 Spieltage lang den zweiten Tabellenplatz, lag am Ende auf Platz drei. Stefan Kehl zählt den Sonntagsgegner auch heuer zu den Favoriten, was Meisterschaft und Aufstieg angeht. „Die Waldfischbacher Mannschaft spielt schon ewig zusammen, die Spieler kennen sich gut“, sieht er ein Duell gegen eine echte Einheit auf sein Team zukommen. Der SV Hornbach hat eine schwere Saison vor sich, das wusste Vorstand Wolfgang Wendel schon vor der Runde. Nach einem Sieg, zwei Remis und vier Niederlagen aus sieben Spielen sieht er das bestätigt. Den Verlust von Leistungsträgern wie Sascha Stephan, Sascha Klein, Sandro Buchmann, Marc-Oliver Stauter, Kai Bender und Thomas Jirachai-Schwarz habe man nicht auffangen können, die aktuelle Truppe bestehe zur Hälfte aus letztjährigen Zweimannschaftsspielern. „Es geht bei uns dieses Jahr rein um den Klassenerhalt“, weiß Wendel. Zuletzt zeigte Hornbach mit dem 2:1-Heimerfolg gegen den SV Großsteinhausen II immerhin, dass es aus dem Tabellenkeller auch wieder rausgehen kann. Dass jetzt ausgerechnet gegen Klassenprimus TSC Zweibrücken II weitergepunktet wird, hält Wendel aber für eine gewagte These. „Alles, was keine Niederlage ist, wäre eine Riesenüberraschung“, sagt er. Dem Sportclub bescheinigt er eine Top-Qualität. Für ihn ist der TSC, obwohl Aufsteiger, der Titelfavorit schlechthin. „Unsere Punkte müssen wir gegen Mannschaften wie Wattweiler und Höhmühlbach holen.“ Der FC Kleinsteinhausen bekommt es in der C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West zu Hause (Sonntag, 15 Uhr) mit dem gerade abgelösten Spitzenreiter TuS Rimschweiler zu tun. Der FC Kleinsteinhausen stand zu Beginn der Vorsaison einige Spieltage lang auf dem Spitzenplatz der C-Klasse West. Am Sonntag kommt jetzt der Verein, der in der aktuellen Runde bisher spitze war. Kleinsteinhausens Trainer Stefan Motsch erwartet von Rimschweiler ein entsprechend selbstbewusstes Auftreten. „Bei uns ist das Selbstbewusstsein eher am Boden, wir sind schlechter gestartet als erwartet.“ Mit Platz zehn könne man bei weitem nicht zufrieden sein, Motsch fordert von seinen Spielern ein ehrgeizigeres Auftreten. „Hinter jedem Spiel steckt auch in der C-Klasse viel Arbeit“, sagt er. Die Partie gegen Rimschweiler sei eine sehr schwere Aufgabe. „Wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen.“ Nach der völlig verpatzten Partie am Wahlsonntag gegen das Ixheimer Neunerteam (2:8) solle der FCK jetzt mal zeigen, was er wirklich drauf habe. Sport-Magazin

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