Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsvorstand Oberauerbach: Kandidat Jörg Wagner hat Andreas Hüther als Vorbild

Jörg Wagner
Jörg Wagner

In Oberauerbach wohnt Jörg Wagner erst seit gut fünf Jahren. „Die restlichen 35 Jahre meines Lebens habe ich woanders verbracht“ erzählt er im RHEINPFALZ-Gespräch lachend. Dennoch hat er als dritter Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers den Hut in den Ring geworfen. Sein Vorbild ist der jüngst verstorbene frühere Ortsvorsteher Andreas Hüther.

„Der Tod unseres ehemaligen Ortsvorstehers hat mich dazu gebracht, zu kandidieren. Ich war halt mit noch keinem so zufrieden wie mit ihm“ sagt Jörg Wagner. Würde er gewählt, will er mit seiner Arbeit dort anknüpfen, wo Hüther aufgehört hat. Die erste Hürde hat er genommen: Weil er keiner Partei angehört, musste er anders als seine Kontrahenten Willy Danner-Knoke (SPD) und Katja Krug-Abdessalem (CDU) 30 Unterstützungsunterschriften im Ort einsammeln, um kandidieren zu können. Der Wahlausschuss hat ihn am Dienstag zugelassen.

Ideen, wie er Oberauerbach voranbringen will, hat Wagner einige. So will er den Spielplatz auffrischen und die Dorfgemeinschaft enger zusammenbringen. Etwa, indem sich jeder im Ort engagiert. Beispiel: Die Oma, die gerne vorliest, könnte Vorlesenachmittage für Kinder veranstalten.

Wagner arbeitet im saarländischen Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz in Saarbrücken. Er ist Vater von drei Kindern. Hobbymäßig hält er mehrere Schildkröten im Garten. Für seine körperliche Fitness sorgt Wagner mit Kraftsport.

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