Zweibrücken Open-Air-Konzert mit Contwiger Orchester

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Zum vierten Mal bereits laden das Orchester der VT Contwig und die Freiwillige Feuerwehr Contwig für morgen, Donnerstag, 19 Uhr, zum zweistündigen sommerlichen Platzkonzert mit Unterhaltungsmusik vor dem Contwiger Rathaus ein. Es kostet keinen Eintritt.

Im Vorjahr verfolgten über 200 Besucher das Konzert der etwa 35 Blasmusiker mit Rhythmusgruppe – da war es nicht so warm wie 2015, als doppelt so viele kamen. Das VT-Orchester-Konzert hat fast schon Dorffest-Charakter. Auf dem Platz sind Tische und Bänke aufgebaut, die Feuerwehr sorgt für die Bewirtung. Sie bekommt auch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Speisen und Getränke – den anderen bekommen die Musiker. „Das Programm ist bunt gemischt“, erläutert Orchesterleiter Alfred Sefrin: „Der Schwerpunkt liegt bei Pop- und Rock-Medleys, von Westernhagen, Pur, Les Humphries, den Beach Boys, aber auch ein Tom-Jones-Medley ist dabei, alte Berliner Weisen aus den 20er Jahren und ein Charleston-Medley“. Natürlich darf Traditionelles wie Märsche nicht fehlen, ebenso Gesangseinlagen. Songs von Robbie Williams („Angel“), Michael Jackson („We Are the World“) und Helene Fischer („Atemlos“) dürfen erwartet werden. „Wir haben unser Publikum in den letzten vier Jahren beobachtet, da ist für jeden etwas dabei“, verspricht Sefrin. Zu den Überraschungen gehört, dass ein 80-Jähriger ein Solo auf dem Alt-Saxofon spielt („Über sieben Brücken musst du gehen“). Und einer der Perkussionisten, eins der Gründungsmitglieder, das noch mitspielt, wird nächstes Jahr 90, verrät Sefrin. Er betont, dass das Orchester kein Altherrnclub ist, auch 18- und 20-Jährige spielen mit – und vier Frauen. Auch habe man eine „Elektronik-Abteilung mit Bass und Keyboard“ (Sefrin) . Im Gegensatz zu anderen Orchestern der Region sind die Contwiger mit ihren Stammmusikern so gut aufgestellt, dass sie sich keine Aushilfen für Konzerte holen müssen, so Sefrin. Im Herbst/Winter will er trotzdem ein neues Projekt starten: „50+“, um Musiker zurückzuholen, die früher mitspielten, ein Instrument besitzen, die Technik beherrschen und denen nur das Üben fehlt – und die Gemeinschaft der Musiker auch jenseits des Konzertbetriebs.

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