Zweibrücken und Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Ohne Test und ohne Impfung nichts wie ab in die Freibäder

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24 Grad in der Spitze und nahezu ungetrübter Sonnenschein – diesen Mittwoch ist Anbaden im Zweibrücker Freibad. Eine Wassertemperatur von 24 Grad soll den Badenden den Besuch an der Schließ angenehm machen – soweit das im zweiten Jahr der Corona-Pandemie geht. Das Freibad in Contwig eröffnet die Badesaison am Freitag. Es gab einige heiße Tage im Sommer vorigen Jahres, dennoch kamen gerade mal 11.000 Abkühlung und Ablenkung Suchende, neben den sportlich Ambitionierten – nicht mal ein Viertel der Schwimmer eines normalen Jahres. Auch die Saison 2021 werde absehbar schwierig, sagt Werner Brennemann, Chef der Stadtwerke, die die Zweibrücker Bäder betreiben. Seit November schlummert das Hallenbad vor sich hin, ein Zustand, der wohl bis Mitte/Ende September anhalten wird.

Die Freiheit des Freibadens will man gerade Kindern und Jugendlichen aber nicht nehmen. Als mit eines der ersten Sommerbäder in Rheinland-Pfalz öffnet das Zweibrücker heute um 10 Uhr.

„Vom Normalbetrieb“ sei man weit entfernt, sagt Brennemann. Man könne nur hoffen, dass sich das Pandemiegeschehen im Laufe des Sommers eingrenze – und man gegen Ende der Saison vielleicht vom Zwei-Schicht-System mit zwischenzeitlicher Badräumung zwecks Desinfektion wegkomme. Der Stadtwerke-Chef geht eher mal nicht davon aus.

Vorerst läuft der Badebetrieb eingeschränkt. Im Schwimmerbecken gibt es zwei Ringverkehre, einmal für die schnelleren, einmal für die gemächlicheren Schwimmer. Die Sportflächen und das Volleyball-Feld sind bis auf Weiteres noch gesperrt. „Wir werden so viel möglich machen wie möglich“, sagt Werner Brennemann.

Die Stadtwerke halten am Registrier- und Bezahlsystem der Vorsaison fest. Über die Internetseite www.freibad-zw.de können Eintrittskarten erworben werden. Die Badegänge 10 bis 14 und 15 bis 19 Uhr kosten jeweils 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, wie in der Vorsaison. Ein digitaler Kauf sei gewünscht - auch weil damit gleich die Daten zur Nachverfolgung erfasst werden. „Klar, wir haben auch Badegäste, die nicht online sind. Für sie machen wir es möglich, den Eintritt an der Kasse und bar zu leisten. Natürlich müssen wir die Meldedaten für das Gesundheitsamt auch von ihnen erfassen“, erläutert der Stadtwerke-Chef.

Brennemann hofft, dass im Laufe der Saison weitere Lockerungen und damit mehr Angebote im Freibad möglich werden. Eins gilt schon mal vom Start weg: Man muss weder einen negativen Corona-Test noch einen Impfnachweis vorlegen, um ins Bad zu kommen. Jeder darf rein. So verhält es sich ab Freitag auch im Contwiger Freibad.

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