Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Oberauerbacher wünschen weniger Raser und mehr Platz für Fußgänger

Fahrzeuge sollen in der Oberauerbacher Ortsdurchfahrt langsamer fahren – gerade in Richtung Battweiler und Niederhausen/Wallhalb
Fahrzeuge sollen in der Oberauerbacher Ortsdurchfahrt langsamer fahren – gerade in Richtung Battweiler und Niederhausen/Wallhalben. Das fordert eine Bürgerinitiative. Foto: Moschel

Wo sind im Oberauerbacher Straßenverkehr die kritischsten Punkte? Wo ist’s gefährlich? Wo stören Autos die Fußgänger und was kommt auf die Schwarzwaldstraße zu, wenn die Brücke in der Ortsmitte saniert wird? Diesen Fragen will die Initiative Oberauerbach plus am Samstag mit den Bürgern in den Straßen des Ortes nachgehen. Ganz am Ende des Prozesses soll ein Verkehrskonzept für den Stadtteil stehen.

Willi Danner-Knoke, Sprecher der Initiative, nennt beispielsweise Battweiler- und Wallhalberstraße als kritische Bereiche, in denen einige Zufahrten zu Grundstücken hinter Kurven liegen – was das Aus- und Einfahren für die Anwohner nicht ungefährlich mache. Bei einer Bürgerversammlung im November haben sich laut Hedi Danner die Anlieger der beiden Straßen, die als Durchfahrt Richtung Niederhausen/Wallhalben und Battweiler/Reifenberg und teils auch nach Contwig stark genutzt werden, über zu schnelles Fahren und zunehmende Rücksichtslosigkeit der Autofahrer beklagt.

Auch das Parken auf den Bürgersteigen sei damals ein Thema gewesen, das die Teilnehmer beschäftigt habe. „Wenn die Autos zu weit auf dem Bürgersteig parken, wird es für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen schon eng“, räumt Danner-Knoke ein. Würden die Leute ihre Autos auf der Straße parken, würde sich auch der Verkehr beruhigen, ist er sich sicher. „Aber die meisten haben Angst vor Schäden an ihrem Auto“, erklärt Danner-Knoke. Als Lösung könne er sich eingezeichnete Parkbuchten vorstellen, „wie wir sie hatten, bevor das Erdgas verlegt wurde“.

Gewünscht wird in Oberauerbach auch ein sicherer Übergang in der Ortsmitte oder eine Tempo-30-Zone. Danner-Knoke denkt da an einen Fahrbahnteiler. Die Chancen für einen Zebrastreifen stünden eher schlecht, weil die Auflagen dazu schwer zu erfüllen seien. Beispielsweise müsse eine Mindestzahl von Fußgängern und Fahrzeugen über einen bestimmten Zeitraum gegeben sein. Danner-Knoke hofft, dass am Samstag zusammen mit den Bürgern viele Vorschläge und Ideen erarbeitet werden. Diese werden anschließend im Ortsbeirat beraten.

Dringend sei ein Konzept für die Schwarzwaldstraße. „Wenn die Brücke in der Ortsmitte saniert wird, fließt der Verkehr aus und in Richtung Battweiler durch die Schwarzwaldstraße. Und da ist es jetzt schon eng mit Parken. Mal schauen, welche Ideen dazu kommen“, berichtet Danner-Knoke. Treffpunkt für die Ortsbegehung, an der laut Organisatoren auch Ortsvorsteher Andreas Hüther und Mitglieder des Ortsbeirats teilnehmen, ist um 13 Uhr am Bürgerhaus.

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