Zweibrücken OB-Wahlkampf: Linke unterstützt SPD-Mann Wosnitza

Der Kreisverband der Linken hat einer Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister-Kandidaten der CDU, Bürgermeister Christian Gauf, eine Absage erteilt. Die Linke ruft stattdessen ihre Mitglieder dazu auf, SPD-Mann Marold Wosnitza zu unterstützen.
„Die Zweibrücker CDU und den Kreisverband der Linken trennen politische Welten“, teilt Kreisvorsitzender Thorsten Spelten in einer Mitteilung mit. Man wolle verhindern, dass die Christdemokraten in der Rosenstadt künftig den Oberbürgermeister stellen, heißt es weiter. Im Gegensatz dazu könnten sich die Parteimitglieder eine Zusammenarbeit mit der SPD im Stadtrat gut vorstellen. Am Montagabend habe man sich mit Marold Wosnitza, dem SPD-Kandidaten, im Gasthaus Sutter getroffen und ausgetauscht. Nach einer innerparteilichen Befragung sprachen sich die anwesenden Mitglieder dafür aus, den Universitätsprofessor im Wahlkampf zu unterstützen. Es gab zwei Enthaltungen. „Das Wosnitza-Konzept ist zwar nicht perfekt. Aber den Verbesserungsbedarf könnten wir im Rahmen einer gemeinsamen Zusammenarbeit mit der SPD einbringen“, so Spelten. Die Linke hat – wie auch die FDP – keinen eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl am 23. September aufgestellt. Die Zweibrücker haben sechs Kandidaten zur Auswahl: Neben Gauf (CDU) und Wosnitza (SPD) treten der Frührentner Klaus Peter Schmidt (Afd), Gerüstbauer Atilla Eren sowie die Berufssoldaten Thomas Kewel und Andres Wente (alle parteilos) an.