Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel OB-Wahl: Diese vier Bewerber möchten Zweibrücken in die Zukunft führen

Die neue Amtszeit des OB beginnt kurz vor Weihnachten und läuft acht Jahre, bis Mitte Dezember 2034.
Die neue Amtszeit des OB beginnt kurz vor Weihnachten und läuft acht Jahre, bis Mitte Dezember 2034.

Bei der Wahl des Zweibrücker Oberbürgermeisters am 22. März wollen vier Kandidaten antreten. Die Bewerbungsfrist endete am frühen Montagabend, sieben Wochen vor der Wahl.

Vier Bewerber haben bis Montag, 18 Uhr, beim Wahlamt der Stadt ihre Bewerbungsunterlagen abgegeben. Neben Amtsinhaber Marold Wosnitza (SPD), möchten die Beigeordnete Christina Rauch (CDU), Stadtratsmitglied Christian Hofer (AfD) und der parteilose Bewerber Atilla Eren antreten. Am Mittwoch tagt der Wahlausschuss, der die Kandidaten endgültig zur Wahl zulässt.

Gewählt wird der Zweibrücker Oberbürgermeister am Sonntag, 22. März, zeitgleich zur Landtagswahl. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen – also mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen –, kommt es zu einer Stichwahl. Dann stehen sich die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen drei Wochen später, am Weißen Sonntag, 12. April, noch einmal gegenüber. Die neue Amtszeit des OB beginnt kurz vor Weihnachten und läuft acht Jahre, bis Mitte Dezember 2034. Das bedeutet: Wer die Wahl gewinnt, führt Zweibrücken ins nächste Jahrzehnt.

Das sind die vier Kandidaten

Amtierender Oberbürgermeister (OB) ist Marold Wosnitza. Er hatte die Wahl 2018 mit 56 Prozent der Stimmen gegen Christian Gauf (CDU) in einer Stichwahl gewonnen. Damals waren sechs Kandidaten angetreten. Für die Wahl 2026 nominierte die SPD Wosnitza Anfang Dezember einstimmig. Die Kandidatin der CDU, Christina Rauch, ist derzeit als Beigeordnete Wosnitzas zweite Stellvertreterin in der Zweibrücker Stadtspitze. Sie war 2019 in dieses Amt gewählt worden, das sie 2020 antrat. Die CDU hat sie Ende Oktober mit 38 Ja- und drei Neinstimmen nominiert. Christian Hofer sitzt seit Mitte 2024 im Zweibrücker Stadtrat und ist Beisitzer im AfD-Parteivorstand. Seine Partei hatte ihn Mitte Januar einstimmig zu ihrem Kandidaten gewählt. Atilla Eren ist der einzige Kandidat, der nicht von einer Partei aufgestellt wurde. Deshalb musste er im Vorfeld 150 Unterstützungsunterschriften sammeln. Schon 2018 war Eren als parteiloser Kandidat angetreten. Er landete damals mit 13 Prozent der Stimmen auf Platz 3.

Marold Wosnitza
Marold Wosnitza
Christina Rauch
Christina Rauch
Christian Hofer
Christian Hofer
Atilla Eren
Atilla Eren

Foto 1 von 4

Wer die Kandidaten und ihre Ziele näher kennenlernen möchte, sollte am Donnerstag, 26. Februar, zur RHEINPFALZ-Podiumsdiskussion in die Festhalle kommen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und dauert anderthalb bis zwei Stunden. Die Kandidaten stellen sich den Fragen von Redaktionsleiter Thomas Büffel und der stellvertretenden Redaktionsleiterin Sigrid Sebald. Der Eintritt ist frei.

RHEINPFALZ plant Podiumsdiskussion und Meinungsumfrage

Außerdem plant die RHEINPFALZ eine repräsentative Umfrage zur OB-Wahl. Das renommierte Marktforschungsinstitut CMR aus Mannheim wird vom 6. bis 11. Februar 500 zufällig ausgewählte wahlberechtigte Zweibrücker anrufen und zu den wichtigsten politischen Themen in Zweibrücken befragen. Sollte in den nächsten Tagen bei Ihnen das Telefon klingeln und sich ein Mitarbeiter von CMR melden, würden wir uns freuen, wenn Sie die Fragen beantworten. Die Umfrage ist anonym, die Teilnehmer werden lediglich gebeten, ihr Geschlecht und ihr Alter zu nennen. Über die Ergebnisse werden wir Mitte Februar ausführlich in der RHEINPFALZ und auf rheinpfalz.de berichten. Außerdem stellen wir die Kandidaten und ihre Ideen für Zweibrücken in ausführlichen Porträts vor.

x