Niederauerbach RHEINPFALZ Plus Artikel Niederauerbach soll einen neuen Dorfplatz bekommen

Der Begegnungsplatz liegt gegenüber der Abzweigung Kirrberger Straße/Carl-Pöhlmann-Straße. Am rechten Bildrand ist ein kleines S
Der Begegnungsplatz liegt gegenüber der Abzweigung Kirrberger Straße/Carl-Pöhlmann-Straße. Am rechten Bildrand ist ein kleines Stückchen der Anlage zu sehen.

Niederauerbach soll einen neuen Dorfplatz bekommen. Dieser Wunsch könnte nun in Erfüllung gehen.

Von Thomas Büffel

An der Abzweigung Kirrberger Straße/Carl-Pöhlmann-Straße gibt es bereits den Platz mit Bank, Pumpe und zwei Findlingen mit den Wappen von Kompanien der Bundeswehr, die früher in der Niederauerbach-Kaserne stationiert waren. Der Platz sei stark sanierungsbedürftig, und die Bausubstanz verfalle, hatte die SPD bereits im Frühjahr 2024 kritisiert und angeregt, den Platz zu erneuern. Das wäre zwar in Eigenleistung gegangen, aber nicht mit Geld aus dem Haushalt, weil dies eine freiwillige Ausgabe gewesen wäre und die Aufsichtsbehörde dies wegen der städtischen Schulden nicht erlaubt hätte.

Die SPD hält an dem Vorhaben aber fest. „Das Thema Begegnungsplatz in Niederauerbach ist nicht neu, aber immer noch akut“, sagte Fraktionssprecher Stéphane Moulin in der Haushaltssitzung des Stadtrats. Er fand: „An so einem Projekt zeigt sich auch im Kleinen, ob Kommune funktioniert, ob auch im Kleinen Menschen das Vertrauen in die Gestaltungskraft ihrer Stadt nicht verlieren.“

Im aktuellen Haushalt stehen nun 25.000 Euro für den Begegnungsplatz. Auf die Frage des stellvertretenden Leiters der Kämmerei, Alex Kimmel, ob er dies als Ausbesserung oder Neugestaltung verbuchen soll, antwortete der Niederauerbacher Thorsten Gries (SPD): „Mir völlig egal, Hauptsache, es passiert was.“ Rolf Franzen (CDU) wies darauf hin, dass die Kämmerei die 25.000 Euro ruhig bei den Investitionen verbuchen sollte: „Der Haushalt wird ja eh genehmigt.“ Was er damit meinte: Weil mittlerweile sehr viele Städte verschuldet sind, hat das Land die Aufsichtsbehörde angewiesen, mit den Kommunen nicht mehr so streng zu sein wie bisher und bei unausgeglichenen Haushalten öfter ein Auge zuzudrücken.

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