Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Neujahrsempfang Mörsbach: Ortsvorsteher fordert mehr Radwege und bessere Busanbindung

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Foto: Moschel

Was bringt das neue Jahrtausend? Mörsbachs Ortsvorsteher Achim Ruf sieht generell im Erstarken rechter Parteien ein Problem. Das sei aber nicht das dringlichste. Für Ruf sei das größte Problem der Klimawandel. Der Grünen-Politiker will seinen Fokus in den kommenden Jahren deshalb auf Themen des Klima- und Naturschutzes legen. Einige Ideen und Forderungen präsentierte er beim Neujahrsempfang am Freitag.

Beim Neujahrsempfang wurden ausschließlich Bio-Lebensmittel serviert. Die Besucher sollten schon daran spüren, welche Richtung der Ortsvorsteher in den kommenden Jahren einschlagen möchte. Aktuell sei für Ruf das größte Problem der Klimawandel. „Der wird auch uns in Mörsbach betreffen.“ Der Grünen-Politiker will dagegen etwas tun: „Die Fahrrad-Infrastruktur muss besser werden. Wir brauchen einen Fahrradweg nach Zweibrücken, Käshofen, Großbundenbach und Homburg“, so Ruf. Zudem müsse die Busanbindung Mörsbachs verbessert werden. Konkret forderte der Ortsvorsteher in seiner Neujahrsansprache eine Buslinie von Zweibrücken über Mörsbach und Kirrberg nach Homburg.

Straße nach Kirrberg soll saniert werden

In Mörsbach gebe es weitere Baustellen, wie Ruf sagte. Die Platzprobleme der Feuerwehr könnten dieses Jahr noch nicht gelöst werden. Positiv hingegen sei, dass die Kosten für ein neues Klettergerüst für den Spielplatz in den Doppelhaushalt aufgenommen wurden und die Straße nach Kirrberg saniert werden soll, zählte der Ortsvorsteher auf. Ruf kündigte mit Blick auf den Ausbau der Tal- und Steinackerstraße an, dass in Mörsbach wiederkehrende Beiträge eingeführt werden. Zahlreiche Mörsbacher seien zuletzt mit Problemen, aber auch mit Ideen an ihn herangetreten, schilderte Ruf. So solle der Stadtteil neue Hundekotbeutel anschaffen. Es kam die Idee auf, dass für Mörsbach ein E-Bike angeschafft wird, welches sich die Einwohner ausleihen könnten.

Die Heinzelmännchen im Dorfgemeinschaftshaus

Zum Abschluss hatte Ruf noch eine Anekdote auf Lager, die sich just im neuen Jahr ereignet hat: „Als wir gestern ins Dorfgemeinschaftshaus gegangen sind, waren auf einmal alle Türen ausgebaut. Wir haben rumtelefoniert, aber keiner konnte uns sagen, wo sie sind. Heute waren sie wieder alle da - abgeschliffen und neu gestrichen“. Die rund 50 Gäste lachten laut, einer rief: „Das waren wohl die Heinzelmännchen“.

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