Zweibrücken Nach Kritik an Fasnachts-Rundfahrt: Niemand will mehr diskutieren

Die ZFF luden am Mittwoch zum Austausch in den Prinzenpark, doch gekommen ist niemand.
Die ZFF luden am Mittwoch zum Austausch in den Prinzenpark, doch gekommen ist niemand.

Die Zweibrücker-Fasenachts-Freunde (ZFF) hatten am Mittwoch in den Prinzenpark eingeladen, um sich mit Kritikern ihrer närrischen Rundfahrt auszutauschen. Gekommen ist allerdings niemand.

„Wir haben den Termin extra angeboten, weil manche Menschen uns vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine für unsere närrische Rundfahrt kritisiert haben“, sagt der Vorsitzende Simon Nikolaus. Aber nicht nur deshalb hat sich der Vorstand der ZFF bereit erklärt, Rede und Antwort zu stehen und die Argumente für die Rundfahrt zu vertreten. „Es gab auch Leute, die sind hinterher zu uns gekommen und haben sich beschwert, dass keine Bonbons geworfen wurden oder laute Musik gespielt wurde“, so Nikolaus. Auf all das hätten sie am Mittwoch eine Antwort gehabt. Doch es kam schlicht keiner. Nach dem Umzug habe es neben einem kritischen Leserbrief auch in den digitalen Netzwerken Reaktionen gegeben. „Fünf dummen Kommentaren standen über 100 Daumen-hoch-Reaktionen gegenüber“, erzählt Nikolaus.

Dennoch nehme man die Kritik ernst. Und habe gerade deshalb ein persönliches Gespräch angeboten, anstatt das in den digitalen Medien auszutragen. DIe ZFF waren mit ihrer Rundfahrt sehr zufrieden. „Es haben nicht Tausende an der Straße gestanden, gerade die Innenstadt war ganz schwach, aber es hat sich für jeden einzelnen Zuschauer gelohnt, dem wir kurz eine Freude bereiten konnten“, so Präsident Andreas Bergmann. Und Bonbons zu werfen, sei wegen Corona schlicht nicht möglicht gewesen. „Wir würden es noch mal machen“, fasst Nikolaus zusammen.

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