Homburg Nach DRK-Auftragsentzug: Modellprojekt an Förderschule

Die Schule am Webersberg auf dem Gelände der Homburger Uniklinik besuchen momentan 162 Schüler.
Die Schule am Webersberg auf dem Gelände der Homburger Uniklinik besuchen momentan 162 Schüler.

Nachdem das Sozialministerium dem insolventen DRK-Kreisverband Homburg im Frühjahr das Projekt „Integrationshilfe an der Schule am Webersberg“ in Homburg entzogen hatte, wurde mit dem Christlichen Jugenddorf (CJD) Homburg schon ein neuer Träger gefunden. Nun soll es an der staatlichen Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung an der Homburger Uniklinik auch eine Nachmittagsbetreuung geben; das hätten sich viele Eltern lange gewünscht, so eine Sprecherin des Saarpfalz-Kreises. Die Betreuung solle als Modellprojekt erfolgen, darauf hätten sich das Ministerium für Bildung und Kultur, das CJD und der Saarpfalz-Kreis geeinigt. Die Nachmittagsbetreuung solle „schnellstmöglich realisiert werden“. Als Starttermin sei der 1. Oktober geplant, spätestens jedoch solle das Angebot nach den Herbstferien starten. Landrat Frank John sagte, die Nachmittagsbetreuung „ist für die Eltern, die Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Schritt. Sie geht mit enormen Erleichterungen im Tagesablauf für die Familien einher, indem sie eine umfassende Förderung und Betreuung über den Unterricht hinaus in strukturierter Umgebung bietet.“ Die Schule besuchen laut Kreis momentan 162 Schüler. Aus dem Saarpfalz-Kreis sind es 68 Schüler, aus dem Landkreis Neunkirchen 71, aus dem Regionalverband Saarbrücken 10, und aus dem Landkreis St. Wendel kommen 13 Schüler.

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