Kirkel Nach Cyberangriff auf Verwaltung: Rathaus bleibt erstmal zu

Am Freitag hat es einen Cyberangriff auf die Gemeindeverwaltung Kirkel gegeben. Die Ermittlungen laufen.
Am Freitag hat es einen Cyberangriff auf die Gemeindeverwaltung Kirkel gegeben. Die Ermittlungen laufen.

[aktualisiert 18.05 Uhr] Nachdem die Gemeindeverwaltung Kirkel am Freitag Opfer von einem Cyberangriff geworden ist, bleibt das Rathaus für Besucher vorerst geschlossen. Das teilte Bürgermeister Dominik Hochlenert (CDU) nun mit. Um Datensicherheit und -schutz zu gewährleisten, seien die IT-Systeme isoliert worden, sodass die Dienstleistungen im Rathaus nicht wie gewohnt erbracht werden könnten. Derzeit laufen die Ermittlungen, sagt auch die Landespolizeidirektion in Saarbrücken. In Notfällen könnten Bürger die Verwaltung unter der Telefonnummer 06841 80980 erreichen, nicht aber per Mail. Der Vorfall sei am Freitag durch die interne IT-Abteilung entdeckt worden, wie die Verwaltung über die St. Ingberter Pressestelle am Sonntagabend mitteilte. Wie die Schadsoftware ins System gelangen konnte, oder ob die Täter an Daten von Bürgern oder Mitarbeitern kommen konnten, werde gerade untersucht. Falls Daten von Bürgern betroffen sind, werde die Verwaltung diese gesondert informieren. „Wir haben Kontakt zur Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Saarland aufgenommen und arbeiten hier mit der Polizei zusammen“, sagt Hochlenert. Zudem seien externe Experten hinzugezogen worden, die die Gemeinde bei der Bewältigung und der Aufklärung des Vorfalls unterstützten. Nun werde der Wiederanlauf der IT-Systeme geplant, „um einen Normalbetrieb herzustellen“. Derzeit werde geprüft, wie eine Bereitstellung der wichtigsten Services in einem Notbetrieb erfolgen kann.

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