Zweibrücken Montag und Dienstag Streik der Busfahrer – und dann?

Fahren am Montag und Dienstag nicht, sondern stehen im Depot an der Schlachthofstraße: die Fahrzeuge der privaten Zweibrücker St
Fahren am Montag und Dienstag nicht, sondern stehen im Depot an der Schlachthofstraße: die Fahrzeuge der privaten Zweibrücker Stadtbus GmbH.

Nach einem Streikaufruf des Gewerkschaft Verdi blieben am Montag alle Busse der Stadtbus Zweibrücken GmbH im Depot an der Schlachthofstraße. Auch für morgen, Dienstag, hat das Unternehmen angekündigt, dass der gesamte Linienverkehr und damit auch der Schülerverkehr wegen des Streiks ruht. Der für Verkehr zuständige Gewerkschaftssekretär von Verdi, Marko Bärschneider, spricht von rund 80 Mitarbeitern bei Stadtbus und Verkehrsgesellschaft Zweibrücken, die dem Gewerkschaftsaufruf gefolgt seien. Auch bei der Bahntochter DB Regio Bus, die Strecken im Umland bedient, stehe der Betrieb still. Der Tarifpartner, die Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz, habe Stand Montagvormittag, sich nicht zu weiteren Verhandlungen bereiterklärt. Die Gewerkschaft will vor allem durchsetzen, dass Busfahrer ihre durch die Linienführung erzwungenen Standzeiten bezahlt bekommen. Zudem geht es um höheres Urlaubsgeld. Morgen will sich die Tarifvollversammlung der bei Verdi organisierten Busfahrer beraten und das weitere Vorgehen, etwa weitere Streiktage, beschließen.

Die Stadt Zweibrücken hatte für Montag und Dienstag für die Schülerverkehre einen Notfahrplan eingerichtet und auf der Internetseite der Stadtverwaltung veröffentlicht.

Die weiterführenden Schulen vermeldeten bis Mittag nur wenig wegen des Busfahrerstreiks verhinderter Schüler. Beim Helmholtz-Gymnasium seien zwei Schüler kurzfristig abgemeldet wurden, am Hofenfels-Gymnasium einer. An der Integrierten Gesamtschule in Contwig seien es etwa 15 Schüler gewesen. Etliche Schüler seien auf den Zug ausgewichen und seien vom Contwiger Bahnhof hoch zum Schulgebäude gelaufen.

x