Zweibrücken Mit Pinsel und Zeichenstift

Die Malerin Marie Claire Dellinger aus Goetzenbruck war im Vorjahr eine der Teilnehmerinnen des deutsch-französischen Symposiums
Die Malerin Marie Claire Dellinger aus Goetzenbruck war im Vorjahr eine der Teilnehmerinnen des deutsch-französischen Symposiums »Malen ohne Grenzen«, das in Contwg stattfand.

Zum fünften Mal können sich am Samstag, 16. September, (Hobby-) Maler der Region an dem eintägigen Symposium „Malen ohne Grenzen“ beteiligen. Es findet in Goetzenbruck in Lothringen statt. Die Zielgruppe sind Künstler aus der Südwestpfalz und dem Bitscher Land, es können aber auch andere Interessierte teilnehmen.

„Malen ohne Grenzen“ wird von der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und dem Gemeindeverband Bitsch organisiert. Die ursprüngliche Idee dazu hatte 2013 der Verein Association Cadre. Es geht bei der Aktion darum, (Hobby-)Maler von beiden Seiten der Grenze zum Malen zusammenzubringen. Die Künstler können ein Gemälde über einen kulturellen, touristischen oder bemerkenswerten Ort der Region anfertigen. Dabei ist jede Technik, von Aquarell bis Zeichnung und Gemälde, erlaubt. Die Ergebnisse werden ausgestellt. Die beiden Länder wechseln sich bei den Austragungsorten ab. Im ersten Jahr fand die Mal-Aktion an der Eschweiler Mühle bei Volmünster in Lothringen statt. 2014 malten die Künstler im Hornbacher Kloster, 2015 rund um den Badeweiher im lothringischen Bärenthal, und letztes Jahr ging es nach Contwig. Dieses Jahr ist also wieder Frankreich dran. Treffpunkt ist am Samstag, 16. September, um 8.30 Uhr in der Festhalle von Goetzenbruck. Nach dem Empfang können die Künstler sich auf dem Gelände niederlassen und mit ihren Gemälden beginnen. Sie können sich ein Motiv aus der Natur oder ein Gebäude im Bereich der Stadt Goetzenbruck aussuchen. Dabei ist es auch egal, ob sie eine Detail- oder Gesamtperspektive wählen. Es kann sowohl drinnen als auch draußen gemalt werden. Das gesamte Gelände ist für die Teilnehmer frei zugängig. Das Publikum kann an diesem Tag den Künstler bei der Arbeit über die Schulter sehen. Bis 17 Uhr haben die Maler Zeit, ihre Werke fertigzustellen. Zu jedem Kunstwerk muss ein Arbeitsbogen ausgefüllt werden, der am Ende des Tages abgegeben wird. Nach 17 Uhr werden die Gemälde in der Festhalle von Goetzenbruck ausgestellt. Das Symposium endet um 18 Uhr mit der Vernissage. Die Ausstellung der Bilder wird am Sonntag, 17. September, Samstag, 23. September und Sonntag 24. September von 14 bis 17 Uhr zu sehen sein. Ab dem 24. September können die Künstler ihre Werke wieder abholen. Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist. Es kostet nichts. Die Teilnehmer müssen ihre Mal-Utensilien selbst mitbringen und darauf achten, dass ihre Gemälde mindestens so groß sind wie ein Din-A4-Blatt (21 mal 30 Zentimeter) und maximal 50 mal 70 Zentimeter. Außerdem sollen die Künstler schon eine Kordel zwischen zwei Schraubhaken an der Rückseite des Bildes anbringen und ihren Namen und ihre Adresse auf die Rückseite schreiben. Das Symposium findet bei jedem Wetter statt. Im vergangenen Jahr hatten 19 Künstler aus der Region an dem Symposium „Malen ohne Grenzen“ teilgenommen, sechs aus dem Bitscher Land, der Rest kam aus Zweibrücken, Pirmasens, Hermersberg, Trulben, Blieskastel, Höhmühlbach und dem Hornbachtal. Anmeldung —Wer teilnehmen möchte, muss bis Mittwoch, 6. September, den Anmeldebogen ausfüllt und abgeschickt haben. Er ist zweisprachig, es gibt ihn im Internet unter de.calameo.com/read/0052284208 9a91530820b. —Weitere Infos: Service Culture, Communauté de Communes du Pays de Bitche, Espace Cassin, Rue du Général Stuhl, 57230 Bitche, Telefon 00333/87961254, und E-Mail: culture@cc-paysdebitche.fr

Das bekannteste Bauwerk in Goetzenbruck ist die neugotische Kirche Notre Dame de la Visitation. Sie wurde 1863 bis 1867 nach Plä
Das bekannteste Bauwerk in Goetzenbruck ist die neugotische Kirche Notre Dame de la Visitation. Sie wurde 1863 bis 1867 nach Plänen des Architekten Charles Desgranges aus Saargemünd erbaut und steht unter Denkmalschutz. Nachdem Nordteil (2004) und Seitenteile (2007) restauriert wurden, wird um Spenden für die Südteilrestaurierung gebeten.
x