Zweibrücken Mehr als 200 Menschen bei Demo (mit Bildergalerie)
Es war die vierte Demo dieser Art, zu der Aaron Schmidt (Die Partei), eingeladen hatte. Dabei sprachen unter anderem Vertreterinnen der Omas und Opas gegen rechts und Aaron Schmidt selbst. Schmidt sagte, dass er auf die vorherige Demonstration für Demokratie auch ausdrücklich Vertreter von CDU und FDP eingeladen habe. Diesmal kritisierte er beide Parteien scharf, nachdem Friedrich Merz „die eh schon bröselige Brandmauer zur AfD in einem Tag weggebombt hat“.
Walter Rimbrecht (SPD) positionierte sich in seiner Rede gegen rechts, Markus Klein von der IG Metall und Nicolas Perrault von den Zweibrücker Linken hielten außerdem Reden. Musiker vom Bonhoeffer-Haus und Andreas Vogel umrahmten die Demonstration musikalisch.
Viele Teilnehmer hatten Plakate und selbstgeschriebene Schilder mitgebracht, einige hatten Regenbogenfahnen in der Hand oder umhängen. Das Publikum war altersmäßig bunt gemischt, vom Kleinkind bis zum Rentner war alles vertreten.
Die Demonstration begann um 11 Uhr und dauerte anderthalb Stunden. Auf dem Heimweg durch die Fußgängerzone wurden Teilnehmer der Demonstration von einem Mann, der sich am Wahlkampfstand der AfD aufhielt, angepöbelt und lautstark beschimpft. Ordnungsamtsmitarbeiter und Polizisten schauten sich die Situation an, mussten jedoch nicht einschreiten. Abgesehen davon kam es laut Harald Bohl vom Zweibrücker Ordnungsamt zu keinerlei Vorfällen rund um die Demonstration.
