Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr als 1000 Besucher beim Zweibrücker Kindertag

 50 Standbetreiber waren beim Kindertag in der Zweibrücker Innenstadt dabei.
50 Standbetreiber waren beim Kindertag in der Zweibrücker Innenstadt dabei.

Mehr als 1000 Menschen kamen zum neunten Zweibrücker Kindertag in die Innenstadt mit Parade, Bühnenprogramm und Mitmachständen – dieses Jahr ohne verkaufsoffenen Sonntag.

Der Andrang beim Kindertag war am Sonntag groß: Mehr als 1000 Besucher kamen in die Zweibrücker Innenstadt. An zahlreichen Stationen konnten Kinder spielen, basteln und Neues entdecken. „Wir nennen das immer das Stadtfest der Kinder – und das kommt von der Größenordnung auch hin“, sagt Melanie Stalter-Heyner vom Stadtmarketing.

Einen Höhepunkt auszumachen, ist ihr zufolge nicht einfach. Quer durch die Innenstadt zog – wie in den Vorjahren – eine große Kinderparade mit zahlreichen Akteuren. Auf der Bühne am Schlossplatz gab es Musik; Kinder konnten Hüte basteln, mitbringen und Preise gewinnen. Als Hauptpreis gab es Tickets für den Europa-Park in Rust.

Außerdem gab es Vorführungen, etwa Tänze von „Elmiras Orient“ und einen Aufmarsch von Star-Wars-Figuren der „Imperial Navy“. Zudem waren in der Innenstadt viele Mitmachstände aufgebaut. Feuerwehr und ASB kamen mit Einsatzfahrzeugen.

Der Zweibrücker Kindertag ist in der Regel an den Internationalen Tag der Kinderrechte gekoppelt, der am 1. Juni stattfindet. „Wir versuchen, den Termin immer so nah wie möglich an dieses Datum zu legen“, sagt Stalter-Heyner. Allerdings müsse der Termin so gewählt werden, dass die Veranstaltung an einem Wochenende stattfinde und sich nicht mit anderen Großveranstaltungen überschneide. „Mit dem 7. Juni sind wir in diesem Jahr wieder ganz nah dran.“

Nächster verkaufsoffener Sonntag im August

Über die Jahre ist der Kindertag immer größer geworden. „Ich sehe das an den Standbetreibern und Vereinen, die mitmachen: Über die Jahre sind es immer mehr geworden, je fester und etablierter die Veranstaltung wird“, sagt Stalter-Heyner. In diesem Jahr waren mehr als 50 Standbetreiber dabei – alle aus der Stadt oder dem näheren Umkreis.

In den Vorjahren war der Zweibrücker Kindertag häufiger an einen verkaufsoffenen Sonntag gekoppelt. In diesem Jahr blieben die Geschäfte allerdings geschlossen – das bremste den Andrang nicht. Stalter-Heyner erklärt, dass der Stadt feste Termine für verkaufsoffene Sonntage vorgegeben sind. Bis zu vier Termine sind pro Jahr möglich. „Wir nehmen natürlich immer alle vier in Anspruch.“ Vorgabe ist außerdem, dass jeder verkaufsoffene Sonntag von einer zusätzlichen Veranstaltung begleitet werden muss.

In diesem Jahr gab es in der Stadt bereits zwei verkaufsoffene Sonntage. Der erste war am 22. März (zusammen mit „ZW gesund“), der zweite am 17. Mai bei „Kunst, Kultur und Genuss“. Der nächste verkaufsoffene Sonntag ist am 16. August – einen Tag nach Maria Himmelfahrt, das in Zweibrücken als „Saarländer- und Franzosentag“ gefeiert wird. Der vierte verkaufsoffene Sonntag ist am 29. November. Dann wird die Weihnachtszeit unter dem Motto „Weihnachtslichter“ eingeläutet.

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