Zweibrücken Match-Verhältnis aufgebessert

MASSWEILER. Mit dem vierten Saisonsieg in der B-Klasse (Gruppe 2, Vierer-Teams) festigten die Damen des TC Maßweiler 1 den dritten Tabellenplatz mit 8:4 Punkten. Beim 14:0-Sieg gegen den TC Ottersheim überließen die Damen des TCM ihren Gegnerinnen aus der Vorderpfalz keinen einzigen Punkt.
„Eigentlich müssten wir nach dem heutigen Spieltag mindestens Tabellenzweiter sein. Denn die 5:9-Niederlage vor einer Woche in Gersbach wäre vermeidbar gewesen, wenn wir komplett angetreten wären“, trauert Maßweilers Spielführerin Silvia Semmet noch der verpassten Chance nach. „Doch wir hatten an dem Spieltag Aufstellungsprobleme. Jetzt müssen wir in der Endphase der Runde am Sonntag auf einen Ausrutscher der beiden führenden Teams Annweiler und Herxheim hoffen, um noch auf Rang zwei zu gelangen, der vielleicht zum Aufstieg reicht.“ Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die TCM-Damen aber auch ihre Hausaufgaben machen und gegen Zeiskam gewinnen. Am Sonntag beim Heimspiel gegen den TC Ottersheim wurde mit dem klaren 14:0-Sieg die erste Vorgabe erfüllt, denn in der Endabrechnung zählt bei Punktgleichheit das bessere Match-Verhältnis. In den Einzeln ließ Maßweiler nichts anbrennen und gewann alle vier Spiele in zwei Sätzen. Am schnellsten war Spielführerin Semmet fertig, sie verließ schon nach 45 Minuten Spielzeit mit einem 6:0, 6:0-Sieg gegen Lara Fahroß den Platz. Ähnlich schnell beendete Daniela Kühn ihre Partie mit 6:2 und 6:1 gegen Julia Falter an Position vier. Nadine Kau an Position drei überließ ihrer Gegnerin Jana Thaler beim 6:0, 6:0-Sieg ebenfalls keinen Punktgewinn. Auch wenn Jana Thaler in den Ballwechseln von der Grundlinie mithalten konnte, machte sie besonders auf der Rückhandseite viele leichte Fehler. So musste Kau eigentlich nur den Ball im Spiel halten und auf einen Fehler ihrer Ottersheimer Gegnerin warten, die sich mit zunehmender Spieldauer immer schneller einstellten. Typisch für Thalers Fehlerquote war das letzte Spiel, das sie bei eigenem Aufschlag zu Null verlor. Am längsten auf dem Platz stand Maßweilers Nummer eins Heidi Veith gegen Daniela Jennewein aus Ottersheim, auch wenn das Endergebnis von 6:2, 6:1 für Veith einen kürzeren Spielverlauf vermuten lässt. Zu Beginn konnte Jennewein mit ihrer Vorhand ihre Gegnerin noch beeindrucken, doch danach hatte Veith immer eine Antwort auf die Vorhand. Sei es mit einem Rückhand-Slice, einem Stopp oder mit hoch an die Grundlinie geschlagenen Vorhandbällen, die ihre Gegnerin weit hinter die Grundlinie drängte. Veith hatte mit zunehmender Spieldauer des ersten Satzes das Spiel im Griff, überraschte Jennewein auch mehrmals mit einem Return-Stopp auf den schwach geschlagenen zweiten Aufschlag. Trotz des klaren Ergebnisses von 6:2 dauerte der erste Satz fast eine Stunde, viele Spiele gingen mehrmals über Einstand, und es gab lange Grundlinienduelle gab. In Satz zwei startete Jennewein etwas besser, spielte ihre Vorhand wieder mehr cross und zwang Veith zu mehr Laufarbeit. Nach dem 4:1 für Veith war der Widerstand der Vorderpfälzerin gebrochen, die jetzt Schwächen im Halbfeld offenbarte. Typisch dafür war Veiths Matchball: Nach einem an die T-Linie gespielten Ball stürmte Jennewein nach vorne und schlug den Ball mit der Vorhand ins Netz (6:2, 6:1). Durch die vier Einzelsiege stand der Maßweiler Sieg bereits fest. (srh) So spielten sie TC Maßweiler 1 - TC Ottersheim 1 14:0 Einzel (8:0): Veith - Jennewein 6:2, 6:1, Semmet - Fahroß 6:0, 6:0, Kau - Thaler 6:0, 6:0, Kühn - Falter 6:2, 6:1 Doppel (6:0): Veith/Kühn – Jennewein/Falter 2:6, 6:3, 10:6, Zimmermann/Kau - Fahroß/Thaler 6:0, 6:1. (srh)