Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Marvin Ventura über seinen erfolgreichen Auftritt bei DSDS

Philipp Serr (links) und Marvin Ventura bilden das Duo Estranoé. Serr begleitete Ventura auch zum ersten Auftritt bei DSDS.
Philipp Serr (links) und Marvin Ventura bilden das Duo Estranoé. Serr begleitete Ventura auch zum ersten Auftritt bei DSDS.

Am Samstag wurde Marvin Venturas erster Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“ ausgestrahlt. Wie es war, vor der Jury um Dieter Bohlen zu stehen, verrät der Zweibrücker Sänger im Interview mit der RHEINPFALZ. Außerdem lüftet er ein süßes Geheimnis.

Herr Ventura, wie geht es denn nun für Sie bei DSDS weiter?
Beim nächsten Auftritt geht es bei den Top 100 der Bewerber um das Weiterkommen der besten 44. Das war irgendwo in Köln.

Sie haben erzählt, dass Sie nervöser sind, wenn Sie vor zwei Leuten singen statt vor 300. Im Fernsehen wirken Sie überhaupt nicht nervös ...
Ich war sehr, sehr nervös. Ich habe einfach versucht, mich ein wenig selbst zu entspannen, während ich die Treppe zum Schiffsdeck und zur Jury hochgegangen bin. Ich habe versucht, diesen Moment zu genießen. Ich habe vielleicht nicht so nervös gewirkt, aber ich war da oben meganervös. Ich habe sogar richtig gezittert. Ich habe am Anfang auch einen trockenen Mund gehabt, während ich mit der Jury gesprochen habe. Dann habe ich mir gedacht: Zieh es einfach durch. Genieße es. Versuch das Gefühl reinzustecken, das ich fühle, wenn ich Tennessee Whiskey von Chris Stapelton höre. Sobald dieser erste Ton gefallen ist, läuft es bei mir. Das Gefühl war in meinem Song drinnen. Ich habe alles, was ich an Gefühl hatte, rausgehauen. Beim ersten Ton ist man immer sehr aufgeregt. Sobald es weitergeht, geht es eigentlich.

Apropos Last: Dieter Bohlen hat Ihnen danach viele und große Komplimente gemacht. Wie fühlt sich das an? Er hat Ihre Stimme ja sogar mit der von Joe Cocker verglichen.
In dem Moment ist es so, dass einem eine riesige Last von den Schultern fällt. Man hat nur noch Glücksgefühle. Man kann es eigentlich gar nicht fassen. Das war so unwirklich, in dem Moment. Man geht ja zu DSDS und hat keine Ahnung, ob man überhaupt weiterkommt. Man ist nur aufgeregt und hofft, dass man es schafft. Wenn das dann wirklich klappt, mit solch einer Kritik, dann ist man überwältigt, und man kann das irgendwie gar nicht realisieren, dass das so passiert.

Gab es darüber hinaus noch mehr Überraschungen für Sie?
Ich habe während der Aufzeichnung meine Freundin Katharina Eisenblut kennengelernt. Wir sind sogar schon zusammengezogen (lacht).

Man spricht bei DSDS viel über Dieter Bohlen. Wie ist es denn mit den anderen Juroren, mit Mike Singer und Maite Kelly?
Ich muss sagen, dass ich den Dieter Bohlen als sehr freundlich empfand. Die Juroren waren eigentlich alle sehr lieb. Ich habe mich sehr wohlgefühlt. Man hat ja erst mal Angst, wenn man vor die Jury tritt. Wenn man vor ihr steht, ist die sehr, sehr lieb, und das hat mir auch ein bisschen die Angst genommen.

Haben Sie nach Ihrem Weiterkommen etwas in Ihrer Vorbereitung geändert, was Ihren Gesang betrifft? Haben Sie mehr gesungen als sonst? War Ihr neues Duo Estranoé ein Ergebnis des Weiterkommens bei DSDS?
Estranoé habe ich schon vor DSDS gegründet. Philipp Serr, mein Gitarrist hier, hat mich ja zu meinem ersten Auftritt zu DSDS begleitet. Ich habe danach aber tatsächlich mehr gesungen, als vorher. Ich habe versucht, Songs zu finden, die zu mir passen, um mich zu verbessern. Man ist ja nicht immer zufrieden, mit dem, was man macht. Man versucht, immer an sich zu arbeiten. Ich habe versucht, neue Songs zu üben und neue Songs zu finden. Ich habe mir auch viele Songs von anderen Künstlern angehört.

Wer sind denn Ihre Lieblingskünstler?
Ed Sheeran, Max Giesinger und Joe Cocker.

Nun war Ihr erster Auftritt bei DSDS zu sehen. Hat sich in der Reaktion der Öffentlichkeit auf Sie schon etwas geändert?
Nein, bisher gar nichts.

Info

Den Auftritt von Marvin Ventura kann man sich im Internet ansehen.
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