Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Mörsbacher Kribelbauer gewinnt Silber bei süddeutschen U18-Titelkämpfen

Mit Stolz präsentiert: Ben Silas Kribelbauer zeigt seine Silbermedaille von den Süddeutschen.
Mit Stolz präsentiert: Ben Silas Kribelbauer zeigt seine Silbermedaille von den Süddeutschen.

Am Wochenende mit dem Auto bei sintflutartigen Regenfällen durch den windgepeitschten Pfälzer Wald – für einen Sportler des LAZ Zweibrücken hat sich der stürmische Nachhauseweg aus Frankfurt besonders gelohnt. Er hatte ein metallisches Mitbringsel im Gepäck.

Stabhochspringer Ben Silas Kribelbauer gewann bei den süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt die Silbermedaille. Der Mörsbacher, der aufs Hofenfels-Gymnasium geht, übersprang in der U18-Altersklasse als 14-Jähriger 3,80 Meter und stellte seine persönliche Bestleistung ein. Es siegte Christian Wimmer (TSV Wasserburg) mit übersprungenen 4,00 Metern.

Kribelbauer nahm die 3,50, 3,70 und 3,80 Meter jeweils im zweiten Versuch und distanzierte den zweiten Springer des Jahrgangs 2007 in der Konkurrenz, Michael Schwarz vom TSV Wasserburg, um zehn Zentimeter. „Und seine Sprünge über 3,90 Meter waren auch vielversprechend“, berichtete LAZ-Trainer Bernhard Brenner, der in Frankfurt diesmal nicht vor Ort war, nach einem Gespräch mit Kribelbauer. „Über 3,90 Meter war er wohl hoch drüber, da hat nur die Tiefe der Sprünge nicht gepasst. Da sind die 4,00 Meter jetzt ganz klar das nächste Ziel“, urteilt Brenner.

Henkel wird im Schlussspurt fest

Kribelbauers Disziplinkollegin Salome Schlemer musste bei den Frauen mit dem vierten Platz vorlieb nehmen. Die 26-Jährige sprang zwar mit 3,50 Meter zehn Zentimeter mehr als zuletzt bei Platz drei bei den Landesmeisterschaften, aber zu Edelmetall reichte es nicht für die Informatik-Studentin, die für den Sommer wieder Sprünge aus längeren Anläufen und 3,80 Meter anpeilt. Die Konkurrenz gewann Marie Sauerwein (USC Mainz/3,91 m). Platz drei ging an Bea Schultheiß (3,70 m) vom TSV Schott Mainz, die ihre persönliche Bestleistung damit einstellte. „Ist ja auch fast eine LAZ-Sportlerin“, meinte Brenner dazu. „Sie trainiert schon seit einem halben Jahr bei uns, während sie hier ein Polizei-Praktikum macht. Sie ist fast jeden Tag in unserer Halle.“

LAZ-Sprinter Thorben Henkel landete über 200 Meter der U18 auf Platz fünf. Dem Homburger, der zuletzt bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der U18 zweimal Gold und einmal Bronze gewonnen hatte, fehlten nach 23,13 Sekunden gerade mal drei Zehntel zu Platz drei. „Das war Schulter an Schulter auf der Zielgeraden, da ist er ein bisschen fest geworden“, meinte seine Trainerin Ulrike Beyerlein dazu. „Er hat prima gekämpft“, sagte sie.

Beyerleins Debüt und Legners Kampf zurück

Für ihre Tochter Mareike Beyerlein waren die ersten süddeutschen Meisterschaften hart: Die Wettkämpfe im U18-Stabhochsprung und im Dreisprung lagen nur eine halbe Stunde auseinander. Im Stabhochsprung wurde die Hofenfels-Schülerin aus Rimschweiler Zehnte mit einem Satz über 2,90 Meter, im Dreisprung bedeuteten ihre 10,0 Meter Rang elf.

Jakob Legner, eigentlich noch U20, kam im Stabhochsprung der Männer als Sechster mit 4,20 Meter nicht ganz an seine Erwartungen heran. „Aber er kommt langsam wieder. Er hatte sich Anfang August im Vorjahr bei den deutschen U18-Meisterschaften beim letzten Sprung den Fuß verknackst und musste lange pausieren“, verdeutliche Bernhard Brenner. Hier siegte der Landauer Lamin Krubally (5,10 Meter).

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