Zweibrücken Links von der SPD: Neue Formation möglich

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Matthias Nunold hat gestern Abend am Rande einer Sitzung im Stadtratssaal bekräftigt, dass er bis zum Ende der Wahlperiode, also bis Juni 2019, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat bleibt.

Zu der Kritik des Vorsitzenden der Linkspartei, Thorsten Spelten, an seiner Person (wir berichteten gestern und vorgestern) wollte sich Nunold „nicht äußern“. Nunold hatte am Samstag beim Parteitag der Linken eine Kampfabstimmung um die Spitzenkandidatur bei der Stadtratswahl gegen Gerhard Burkei verloren. Daraufhin hatte er die Versammlung verlassen. Parteichef Spelten begründete das Abschneiden Nunolds mit dessen unkritischer Haltung der Stadtverwaltung gegenüber. Auf die Frage, ob Nunold nun für eine andere Partei oder Liste zur Stadtratswahl antritt, antwortete dieser: „Der Himmel ist so groß und hat so viele Sterne.“ Die Linkspartei hat in der ablaufenden Wahlperiode mehrere Mitstreiter verloren. Bernhard Schneider verließ die Fraktion nach einem Streit über die Nutzung des Büros der Hartz-IV-Selbsthilfe. Atilla Eren verließ die Partei, um nun als Unabhängiger zur Oberbürgermeisterwahl anzutreten. Dem Vernehmen nach ist es nicht ausgeschlossen, dass Bernhard Schneider mit Mitstreitern von der Hartz-IV-Selbsthilfe als Wählergruppe bei der Stadtratswahl kandidiert, aber eher ohne Matthias Nunold.

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