Zweibrücken Lebensmitteltüten sollen bedürftige Familien unterstützen

Der Lions-Club hat der Diakonie und der Caritas 40 Lebensmitteltüten für bedürftige Familien gespendet: Lions-Vorstandsmitlieder
Der Lions-Club hat der Diakonie und der Caritas 40 Lebensmitteltüten für bedürftige Familien gespendet: Lions-Vorstandsmitlieder Christoph Mauß und Ulrich Schmitz (hinten), Caritas-Sozialarbeiterin Barbara Aldorf, Pfarrer Martin Bach, Sozialarbeiterin Sabrina Werkle und Lions-Vorstandsmitglied Walter Dury.

Lebensmitteltüten aus dem Cap-Markt sowie EinkaufsgutscheineG hat der Lions-Club Zweibrücken am Dienstag der Caritas und der Diakonie gespendet. Die Gesamtspende im Wert von rund 2500 Euro verteilen Diakonie und Caritas vor Weihnachten an besonders bedürftige Familien in der Stadt.

Laut Diakonie-Sozialarbeiterin Sabrina Werckle werden die Lebensmittelgutscheine, 50 sind es, auf die einzelnen Tüten verteilt, je nach Anzahl der Personen im jeweiligen Empfängerhaushalt. Die Empfänger werden von Werckle und ihrer Caritas-Kollegin Barbara Aldorf nach ihrer Bedürftigkeit ausgewählt. Insgesamt sei der Bedarf größer, als die 40 Tüten bei Caritas und Diakonie abdecken können. Deshalb wechsle man jedes Jahr die Familien, denn oft begleite man etliche Familien mehrere Jahre mit der Beratung. „Zum ersten Mal haben wir uns auch für Gutscheine entschieden, weil diese Spenden auch die Würde der jeweiligen Personen betreffen. So können sie selbst entscheiden, was sie brauchen“, sagte Walter Dury vom Lions-Club.

Der rund 40 Mitglieder starke Lions-Club hat die Spendenaktion vor fünf Jahren gestartet und sie auch während der Coronazeit jährlich in der Vorweihnachtszeit durchgezogen. Der Bedarf sei nicht nur an Weihnachten vorhanden, sondern das ganze Jahr über. Die Diakonie stelle das ganze Jahr über Bedürftigen Lebensmittelgutscheine zur Verfügung, die über Spenden finanziert werden. Zusätzliche Sponsoren seien immer gerne gesehen, sagte sie. Denn die Mitel seien endlich, während in der aktuellen Situation mit hohen Energiepreisen der Bedarf gestiegen sei.

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